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Häuserfront

Im Bild: Fassaden der Haller Altstadt Foto: Watzek

Im Bild:

Rückfragen und Fotomaterial

Für Rückfragen und Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung! 

Fotomaterial wie Stadtansichten, Altstadt, diverse Veranstaltungen in der Altstadt erhalten Sie in der Bildatenbank des Tourismusverbandes Hall-Wattens oder auf Anfrage beim Stadtmarketing Hall in Tirol. 

Pressetexte

Wir haben für  Sie einen Pool an interessanten Informationen über die Stadt Hall in Tirol zusammen gestellt.
Die folgenden Pressetexte sind zur freien Verfügung und honorarfrei.
Hier finden Sie allgemeine Basistexte über die Stadt Hall in Tirol, aktuelle Pressetexte finden Sie im Menüpunkt "Presse".

Pressetexte Stadt Hall in Tirol

  • Geschenkmünze Guldiner

    Haller Guldiner

    der Star unter den Geschenkmünzen im Wert von 10,- und 50,- Euro erhältlich.

    Ob zu Muttertag, zu Weihnachten oder an Geburtstagen, der Haller Guldiner besticht nicht nur durch die Vielzahl der Möglichkeiten im „Tauschhandel", sondern auch durch sein zeitlos schönes Design. Die Einkaufsstadt Hall in Tirol ist durch ihre Geschichte geradezu prädestiniert für die Verwendung einer Geschenks- oder Einkaufsmünze. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts regierte nämlich Sigmund der Münzreiche in Tirol. Er ließ die Münzstätte von Meran nach Hall in Tirol verlegen und revolutionierte von hier aus das Münzsystem durch die Einführung des silbernen Guldiners. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wird diese Tradition in Form der Geschenkmünze „Haller Guldiner" weitergeführt.

    Auch die Geschichte der Geschenksmünze hat bereits einige Kapitel aufzuweisen, gab es den Guldiner doch schon im Wert von 100,- Schilling. Für die gelungene Gestaltung der 10,- Euro-Version zeichnete der Haller Grafiker Otto Willburger verantwortlich. Dieser Guldiner ist 29 Millimeter groß und aus Alpacca-Neusilber. Auf einer Seite zeigt groß die Zahl „10" den Wert der Münze an. Diese wurde unterlegt mit waagrechten Linien, umkreist vom Schriftzug „HALLER GULDINER", der über der Zahl thront. Auf der zweiten Seite ist das im Jahr 2001 entstandene Logo „Hall in Tirol" inmitten sich nach oben und unten verengenden Linien eingebettet.

    Mit 42 Millimeter Durchmesser wurde der aus Alpacca-Neusilber bestehende neue Guldiner im Wert von 50,- Euro im Sommer 2013 um einiges größer gestaltet, als der auch weiterhin erhältliche Guldiner im Wert von 10,- Euro. Den 50er-Guldiner zieren auf einer Seite die Silhouette der Stadt Hall (Design von Andreas Ablinger) und auf der anderen Seite ein Reiter samt Stadtwappen (Design von Werner Anfang).

    Die jeweilige Angabe „Gültig für 10 bzw. 50 Europäische Währungseinheiten" entstand, da die Bezeichnung „Euro" laut EU-Gesetz nicht verwendet werden durfte, da es sich um eine Münze in Metallform handelt. Haller Guldiner sind einzigartig auf der Welt und ein gern gesehenes Zahlungsmittel. Das problemlose Einlösen in fast allen Haller Geschäften, Betrieben, Cafes und Gasthäusern macht ihn zu einem beliebten Zahlungsmittel.

    Erhältlich ist der Haller Guldiner bei der Raiffeisen-Regionalbank-Hall in Tirol (Zollstraße 1, 6060 Hall in Tirol, www.rrb-hall.at), sowie beim Tourismusverband Region Hall-Wattens (Unterer Stadtplatz 19, 6060 Hall in Tirol, www.hall-wattens.at).

     

  • Wirtschaftsraum Hall in Tirol

    Starker Wirtschaftsraum mit Zukunft

    Die Stadt Hall in Tirol bietet durch ihre Lage im Zentrum Tirols und dem größten Altstadtkern Westösterreichs der Wirtschaft besondere Voraussetzungen und Möglichkeiten. Über 1121 Betriebsstätten von Kleinunternehmen bis zu internationalen Marktführern zeugen von einer gesunden Mischung. Hall in Tirol etabliert sich weiter als interessanter Unternehmensstandort, denn alleine in den letzten fünf Jahren haben sich an die neunzig neue Betriebe angesiedelt.

    Die Altstadt, das Herz von Hall, ist im Gegensatz zu vielen anderen Ortskernen in Österreich ein Beispiel eines gesunden Wirtschaftsraumes auf kleinem Raum. Rund 2.000 Einwohner stehen dort heute 300 Betriebsstätten gegenüber – so vielen wie nie zuvor. Während sich durch die vorgegebenen Größenordnungen der Räumlichkeiten hier zumeist Klein- bis Mittelständische Unternehmen angesiedelt haben, sind an der Peripherie Betriebe aller Größen vorzufinden.

    Mit rund tausend Mitarbeitern ist das Bauunternehmen Fröschl der größte private Arbeitgeber, gefolgt von der Post AG mit 450 Beschäftigten. Zu den personalintensivsten Unternehmen von Hall zählen außerdem Felder Holzbearbeitungsmaschinen (400), Gebrüder Weiss (250), Tiroler Rohre (180), UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik (175), Bernard Ing. (130), Hörtnagl (100), Dinkhauser Kartonagen (240) und Retterwerk Hall (180). Auf den weiteren Plätzen folgen Wo&Wo Sonnenlicht Design (125), Milford Tee Austria (80), Isosport Hall (100), Recheis Teigwaren (100) und Ferrero Österreich (90).

    Die öffentliche Hand gehört ebenfalls zu den größten Arbeitgebern Halls. Mit 1.1.2011 wurde das Bezirkskrankenhaus Hall in Tirol in die tirol kliniken integriert und gleichzeitig mit dem Psychiatrischen Krankenhaus Hall zum Landeskrankenhaus Hall fusioniert (1300). Neben der Stadtverwaltung (47) im Rathaus kümmern sich die städtischen Einrichtungen Bauhof, Gärtnerei, Friedhof, Bücherei und Sportplätze (43), Kindergärten und Schulen (131), die Wohn- und Pflegeheime (159) und die Hall AG (87) um wichtige öffentliche Aufgaben.

    Für jedes einzelne Unternehmen und für den gesamten Wirtschaftsstandort unentbehrlich ist eine funktionierende Infrastruktur, die in Hall ideale Voraussetzungen bietet. Verkehrstechnisch ist Hall mittels zweier Autobahnabfahrten, einem Personen- und Güterbahnhof sowie mehreren Buslinien bestmöglich erreichbar. Touristisch gesehen wartet Hall mit einer Fülle an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen auf, sowie den nötigen Unterbringungsmöglichkeiten vom 4-Sterne-Hotel bis zum Campingplatz.
    Als Bezirkshauptstadt stellt Hall zwar nicht den Sitz der Bezirkshauptmannschaft, dieser befindet sich in Innsbruck, wohl aber den des Bezirksgerichtes und des Bezirksforstamtes.

  • Hall in Tirol statistisch

    Hall in Tirol statistisch gesehen...

    (Stand: März 2015)

     

    Zentrum der Region, Bezirkshauptstadt, Universitäts-, Gerichts- und Wirtschaftsstandort, Sitz des Landeskrankenhaus Hall, traditionsreiche Schulstadt und kultureller Treffpunkt – Zahlen und Fakten über die Stadt Hall in Tirol.

    Von der Lage bis zur Durchschnittstemperatur

    Hall in Tirol liegt auf 575,30 Meter Seehöhe im Zentrum des Inntales, mitten im Herzen Tirols. Die Stadt erstreckt sich über 5,54 Quadratkilometer, wobei der Altstadtkern als Westösterreichs größter gilt. Bekannteste Nachbargemeinde ist die Landeshauptstadt Innsbruck die nur wenige Kilometer westlich liegt. Im Norden grenzen Thaur, Absam und Mils an Hall, im Osten die Gemeinde Volders und im Süden Ampass und Tulfes. Auf dem Gemeindegebiet von Tulfes befindet sich auch der Hausberg der Haller, der Glungezer (2.677m), mit einem Ski- und Wandergebiet. Der Glungezer gehört zu den Tuxer Alpen, die vom Inntal bis ins Zillertal reichen. Geologisch und auch optisch beherrscht das Karwendel mit dem Bettelwurf (2.752m) die Aussicht in Richtung Norden. Der genaue Standort mit dem Turm der Pfarrkirche St. Nikolaus in der Altstadt von Hall in Tirol ist in Längen- und Breitengrad ausgedrückt: 11° 30' 25,07" - Ost, 47° 16' 54,03" – Nord.
    Hall in Tirol erfreut sich eines ausgeprägten Wechsels der Jahreszeiten. Der Temperaturdurchschnitt beträgt 8,4 Grad Celsius.
    Sommer: 16,8 Grad
    Frühjahr: 10,4 Grad
    Winter: 0,0 Grad
    Herbst: 8,2 Grad

    Einwohner – von der Anzahl bis zur Herkunft

    Die Einwohnerzahl mit Hauptwohnsitz beträgt 13.635, mit Nebenwohnsitz Hall sind 887 (Stand 1. Jänner 2015) Menschen gemeldet. Die Bevölkerung nach dem Geschlecht: 7.639 (weiblich) und 6.835 (männlich). Die Immigranten nach Zahlen geordnet: Türkei mit 517, Deutschland mit 424, Kroatien mit 350, Serbien 171, Bosnien-Herzegowina mit 143, Italien 144 sowie Russland mit 101. Der Rest verteilt sich auf Länder aus der gesamten Welt. Die Religionszugehörigkeit teilt sich auf in römisch-katholisch mit 6.756, islamisch mit 1.652, evangelisch A.B. mit 241, 5074 Personen bei denen das Religionsbekenntnis nicht bekannt ist und diversen. Das Bevölkerungswachstum beträgt von 2001 (11.492 Einwohner) bis 2015 (13.635 Einwohner) ca. 19 Prozent.

    Bedeutung für die Region

    Hall in Tirol ist die Bezirkshauptstadt des Bezirkes Innsbruck-Land. Die Bezirkshauptmannschaft befindet sich in Innsbruck. Bezirksweite Aufgaben erfüllt Hall in Tirol unter anderem als Standort für das Bezirksgericht. Mit 1.1.2011 wurde das Bezirkskrankenhaus und das Psychiatrische Krankenhaus unter dem Dach der TILAK zum Landeskrankenhaus Hall fusioniert.
    Die Vielzahl an Schulen in der Stadt, die 2004 durch die Privatuniversität UMIT erweitert wurde, ergibt ein breites Bildungsangebot: drei Volksschulen, drei Hauptschulen mit autonomen Schwerpunkten, eine Polytechnische Schule, ein Sonderpädagogisches Zentrum, das Gymnasium der Franziskaner, die Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule, die Landesberufsschule für Floristen und Landschaftsgärtner, die Landesberufsschule für Fotografen und Optiker mit angeschlossener HTL für Optometrie, sowie die städtische Musikschule.
    Das Vereinsleben erfreut sich in Hall großer Beliebtheit und einer langen Tradition. 150 Vereine, davon 12 Kulturorganisationen und 12 Musikvereine beleben die Haller Gemeinschaft.
    Hall in Tirol ist mit den umliegenden Gemeinden durch ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz in Form eines Bahnanschlusses, mehrerer Bushaltestellen sowie Taxiständen verbunden. Durch Hall führt die Bundesstraße B171, die über zwei Auf- und Abfahrten mit der Autobahn A12 verbunden ist. 1.066 Tiefgaragenplätze plus 266 Stellplätze in und um die Altstadt ermöglichen bei privater Anfahrt ideale Parkmöglichkeiten.

    Wirtschaft

    1121 gemeldete Dienstleistungs- und Produktionsbetriebe unterstreichen die Bedeutung der Stadt Hall als Wirtschaftsstandort für die gesamte Region. Unter dem Dach der Hall AG wird seit 2007 ein Großteil der unternehmerischen Aktivitäten der Stadtgemeinde Hall i. T. zusammengefasst. Die Stadtwerke Hall i. T. GmbH bietet in der Region Hall Versorgungsleistungen in den Bereichen Wasser, Strom, Fernwärme sowie Informationstechnologien an. Die Immobilien Hall i. T. GmbH ist verantwortlich für die Verwaltung aller Immobilien der Stadtgemeinde Hall sowie für den Betrieb von Tourismus-, Freizeit- und Veranstaltungseinrichtungen. In der gesamten Unternehmensgruppe sind 87 Mitarbeiter beschäftigt.

    Tourismus

    Die Stadt Hall verzeichnet im Schnitt jährlich ca. 52.000 Nächtigungen. Der Hauptanteil der Besucher liegt zum einen durch seine geographische Lage und zum anderen durch sein kulturelles Angebot und die hohe Anzahl von Geschäftsreisenden bei den Kurzaufenthalten.

    Die Gemeindeführung

    Die 21 Mandate im Haller Gemeinderat verteilen sich auf fünf Fraktionen: Volkspartei Hall, Haller Sozialdemokraten, Für Hall, Die Grünen Hall und FPÖ. Die direkt gewählte Bürgermeisterin der Stadt Hall in Tirol heißt Dr. Eva Maria Posch (Volkspartei Hall).

  • Drehort Hall in Tirol

    Klappe und Action in Hall in Tirol

    Bevor die erste Klappe fällt und sich die Schauspieler in Pose werfen, müssen viele große und kleine Entscheidungen getroffen werden. Allen voran – die Wahl des Drehortes. Und diese Wahl fällt seit Jahrzehnten immer wieder auf eine Region im Herzen Tirols mit ihrer historischen Stadt im Zentrum- die Region Hall -Wattens. Die mittelalterliche Stadt Hall bietet sich schon aufgrund ihrer Wandlungsfähigkeit als interessante Kulisse für Filmproduktionen aller Art an.

    Schon 1929 kämpften im ersten Andreas-Hofer-Film die Freiheitskämpfer aus Tirol gegen die Besatzer aus Frankreich in der Salinenstadt. Einer der Schauplätze im Schwarz-Weiß-Epos war eine hölzerne Innbrücke, von der sich ein wagemutiger Statist für die Gage einer Wurstsemmel in den Inn stürzte. Die Stadtansichten haben sich seit dieser Zeit natürlich verändert – geblieben ist das mittelalterliche Stadtzentrum mit engen gepflasterten Gassen, zwei- bis dreistöckigen Häusern, die in den vergangenen drei Jahrzehnten originalgetreu und fachmännisch restauriert wurden. So können ganze Straßenzüge mit wenig Aufwand in eine mittelalterliche Kulisse zurückverwandelt werden. Besonders für historische Filme war Hall schon immer sehr begehrt und Tirols größte Altstadt eignet sich ja wirklich prächtig als Kulisse zu zahlreichen Themen.

    Ein weiterer Vorteil der Stadt Hall in Tirol mitten im Herzen der Alpen sind die vier
    markant ausgeprägten Jahreszeiten. Mit der unvergleichlichen Natur der Berglandschaften Tirols und seinen ursprünglichen Dörfern rund um die Bezirkshauptstadt bietet die Region auch abseits städtischer Kulissen eine Fülle an
    Blickfängen. Mit dem hohen Standard der Infrastruktur, ob verkehrstechnische Verbindungen wie Autobahn, Bahn und Flughafen, oder der in Tirol traditionell hochwertigen Gastronomie – lässt der Drehort Hall in Tirol auch in dieser Hinsicht keine Wünsche offen.

    Mit dem Tourismusverband Region Hall-Wattens steht ein kompetenter Partner vor Ort bereit. Ob bei der Suche nach Schauplätzen, der Erteilung von Drehgenehmigungen, der Suche nach Statisten oder Requisiten – die Region Hall-Wattens bietet beste Voraussetzungen für erfolgreiche Dreharbeiten.

    Nationale und internationale Filmproduktionen und Beiträge aus Hall in Tirol

    1926 wurde der erste Film über Hall für die Fremdenverkehrswerbung gedreht. Als Werbefilm zeigt der Film die "Schokoladenseiten" der Stadt
    (Ing. Köfinger Film).
    1930 – die Kaisergedächtnisfeier: 100 Jahre Kaiser Franz Josef
    1934/35 – Das Salzbergwerk – ein Besuch mit Touristen im Bergwerk mit Erklärung des Salzabbaus, einer Rutschpartie und Bergleuten beim
    Arbeiten...
    1941 - Der Weg ins Freie: ein UFA Spielfilm mit Zarah Leander, Hans Stüwe, Siegfried Breuer, Eva Immermann, gedreht in Innsbruck und Hall, Regisseur: Rolf Hansen. Eine Produktion des Tonfilmstudios Carl Frölich & Co. 
    ca. 1960-1970 - Inntalautobahn – Dokumentation kurz vor dem Bau der Autobahn auf 16mm – 3 min.
    ca. 1960-1970 - Für Tirol – die neue Bahnhofshalle in Hall
    1968 – Ehrung von Olga Pall nach ihrem Olympiasieg in Grenoble vor 20.000 begeisterten Menschen am Oberen Stadtplatz
    1974 - Der Untergang des Abendlandes: Heimatfilm, mit: Christian Berger, Werner Pirchner, Wolfhart Ottenhausen, Isolde Ferleach, Hannes Kröper, Francoise Pasqualini, Carl Nemec. Gedreht in: Rum, Thaur, Hall, Halltal und am Hafelekar in Innsbruck. Regisseur: Christian Berger, eine Produktion der TTV Film.
    1975 – Geburtsstätte der 100-Schilling Olympiamünze, Volksfest mit Gästen wie Wallnöfer und Androsch - Austria Wochenschau
    1985 – Hall – heimliche Hauptstadt Tirols, Haller Modell der Altstadtsanierung
    1986 – Die Münzreichen – 500 Jahre Münze Hall – Fest mit Finanzminister Dr. Hannes Androsch
    1988 - Video der Pop-Gruppe Curacao Yiasou wochenlang auf Platz 1 der Ö3-Charts und Nr.1 der Austria Top 30
    1999 - Titel: Chal Mere Bhai (Hindi); Komm mit mein Bruder (dt.), Produktionsfirma: Neha Arts, Produzent: Nitin Manmohan, Regisseur: David Dhawan, Hero: Salman Khan, Sanjay Dutt, Heroine: Karisma Kapoor, Drehzeitraum: 22.06. – 01.07.1999, Locations: Wattens - Kristallwelten, Hall in Tirol, Tulfes, Rinn, Sistrans
    2002 – Schürzenjäger präsentierten ihre Heimat, neben dem Zillertal unter anderem die Stadt Hall
    2003 – 700 Jahr-Feier – Florian Grünmandl über Hall in Tirol sowie diverse Werbeclips für den deutschsprachigen Raum und
    volkstümliche Sendungen und Feste wie „Melodien der Berge", etc...
    2003 - „Volver la vista, Der umgekehrte Blick": Dokumentarfilm mit: Ruth Deutsch de Lechuga, Aurora Nicolau de Niederl, Friedrich Koblizek, Verónica Márquez de Kloyber. Gedreht in: Innsbruck, Hall, Thaur, Regie führte Friedolin Schönwiese, eine mexikanischösterreichische Produktion der Amour Fou Filmproduktion GmbH.
    2003 - „Erika - Ein Mann der Weltmeisterin wurde", Dokumentarfilm mit: Erik Schinegger, Karl Schranz, Marielle Goitschel, gedreht in: Kitzbühel, der Universitätsklinik Innsbruck, Stams und Hall. Regie: Kurt Mayer, eine Kurt Mayer Film – Produktion.
    außerdem im Jahr 2003: diverse Werbeclips für den deutschsprachigen Raum und volkstümliche Sendungen und Feste wie „Melodien der Berge", etc...
    2004 - „Rajas Reise": Dokudrama, gedreht am Brennerpass, in Vils und Hall in Tirol. Regie: Karl Saurer, eine Reck Film – Produktion.
    2005 – Dreharbeiten zum Zweiteiler „Apollonia I + II, Sonne, Mond & Sterne". Heimatfilm mit: Julia Heinze, Hans-Michael Rehberg, Konstantin Wecker.
    Drehorte: Längenfeld, Ötztal, Hall i.T., Boden und Bschlabs. Regie: Bernd Fischerauer.
    2007 – „The History of Money": Die Geschichte des Geldes, eine Produktion der norwegischen Produktionsfirma Nordisk Film. Drehorte in Hall: Münze Hall & Münzerturm, Bergbaumuseum Hall, Stadt Hall.)
    2007 – Tom Turbo in Tirol: 2 Folgen Kids-TV Kinderserie. Mit: Milena Staudach, Jim Holderied, Valerie Huber, Emma Vogelsberger, Inge Hartmann und Ernst Griesser. Drehorte waren die Stadt Hall und ein Privatansitz in Absam.
    2007 – „ORF Radio Tirol Sommerfrische" in der Münze Hall
    2007 - „Der Bulle von Tölz - Bulle und Bär: Die 65. Folge der Krimiserie mit: Ottfried Fischer, Ruth Drexel und Katharina Abt. Gedreht in Hall und im Karwendelgebirge. Regisseur: Wolfgang F. Henschel, eine Produktion der Alexander Film.
    2007/2008 - „Der Bergdoktor": Die 1. Staffel der neuen NDF Arztserie mit Hans Sigl als der Bergdoktor, Heiko Ruprecht, Monika Baumgartner und der jungen Tirolerin Ronja Forcher. Drehorte waren: Ellmau und Hall. Die Regie führte Axel de Roche.
    2008 - „Hit auf Hit": Die beliebte Musiksendung des MDR wählte die Region Hall-Wattens mit sechs weiteren Regionen Tirols als Schauplatz einer Schlagerreise. Geschätzte 7 Millionen Zuseher aufgrund von 10-maliger Ausstrahlung auf MDR und im Schweizer Fernsehen. Mit: Peggy March, Semino Rossi, Trenkwalder, Monika Martin, Wind u.a. Die DVD der Sendung ist im Fachhandel (Koch-Universal) mit viel Bonusmaterial zu den Regionen, ebenso eine Musik-Doppel-CD erhältlich. Produktion und Regie: Günter Kuhn, Kuhn Production
    2008 - „Sennentuntschi": Diese internationale Grossproduktion der Kontra AG, Schweiz, Superfilm Filmproduktions GmbH, Österreich und Aventura SA, Frankreich, hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF und gefördert durch das Österreichische Filminstitut und Cine Tirol drehten zahlreiche Szenen des Filmes in der Region Hall-Wattens - Halltal. Mit Burgschauspieler Nicholas Ofczarek und der französischen Nachwuchsschauspielerin Roxane Mesquida in den Hauptrollen. Regie: Michael Steiner
    2009 - „Mei liabste Weis": Die Erfolgssendung des ORF mit Moderator Franz Posch konnte zur Faschings-Jubiläumssendung am 21. Feber ihre Zuseher aus der Region Hall-Wattens und dem Landgasthof Bogner (Absam) begrüßen. Diese Kooperation des ORF mit dem TVB Region Hall-Wattens, unterstützt von der Tirol Werbung konnte mehr als 622.000 Zuseher verzeichnen. Regie: Heinz Fechner, Moderation: Franz Posch, eine Produktion des ORF Tirol
    2009 - „Die Hebamme": Produktion der Roxyfilm, München. Historischer Film mit medizinisch-sozialem Thema, erfahrene Hebamme versus Ärzteschaft. Dieser historische Stoff wurde verfilmt mit Brigitte Hobmeier und Misel Maticevic in den Hauptrollen und in der Regie von Dagmar Hirtz.
    2009 - „Der Silberberg" aus der Reihe „Universum": Mehrteilige TV-Reihe der mrc film und cinekraft für den ORF. Dokumentation zur historischen Entwicklung der Städte Schwaz (Silberbergbau) und Hall in Tirol (Münze Hall) im Laufe der Jahrhunderte. Regie: Manfred Corinne
    2009 - „Die kommenden Tage": New Future-Produktion der Badland FilmgmbH, Berlin. Mit: Bernadette Heerwagen und Daniel Brühl. Mit Ängsten und Hoffnungen begegnet eine destabilisierte Familie in einer destabilisierten Welt ihrer Zukunft.
    2010 - „Lohn der Arbeit": Neue Folge aus der Reihe der Tirol-Tatorte. Für den ORF produziert von der epo-film Produktions GmbH, Wien. Produzent: Dieter Pochlatko, Drehbuch: Felix Mitterer, Regie: Erich Hörtnagl, einer der Gründungsväter der Cine Tirol. Mit: Harald Krassnitzer als Kommissar Moritz Eisner, Hilde Dalik, Max von Thun, Krista Posch etc. Ein Bauunternehmer wird ermordet – Moritz Eisner ist zum elften Mal in Tirol dem Verbrechen auf der Spur.
    2012 - Akte Grüninger, Die Geschichte eines Grenzgängers
    2012 - K2-The Italian Mountain: Von Februar bis April 2012 wurden zahlreiche Szenen für das Bergsteigerdrama "K2 – The Italian Mountain" an verschiedenen Schauplätzen in der Region Hall-Wattens unter der Regie von Robert Dornhelm gedreht.
    2012 - Die geliebten Schwestern: Film über einer der größten deutschen Dichter, Friedrich Schiller (gespielt von Florian Stetter), und seine Beziehung zu den Schwestern Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) und Charlotte von Lengefeld (Henriette Confurius).
    2013 - Soko Kitzbühel: Die letzte Folge mit Kristina Sprenger als Kommissarin Karin Kofler wurde in der Burg Hasegg in Hall gedreht.
    2014 - Point Break: Das Projekt ist ein Remake des Filmes „Point Break – Gefährliche Brandung" aus den 90er Jahren. Halls Altstadt wurde dazu in eine italienische Kleinstadt verwandelt. Regie führte Ericson Core (The Fast and the Furious), es spielen hochkarätige Stars wie Edgar Ramirez (Der Zorn der Titanen), Luke Bracey (G.I. Joe – Die Abrechnung), Teresa Palmer (Duell der Magier), Ray Winstone (Unterwegs nach Cold Mountain) u.a.
    2014 - Action Jackson: Stars des indischen Films mit vielen Tanzszenen sind Ajay Devgn und Sonakshi Sinha.

    Weitere Filmproduktionen:

    1953- 650 Jahr-Feier zur Stadterhebung 1303 – Wochenschau-Ausschnitt – Festakt, Ansprachen, Umzug in historischen Gewändern.
    1953 - Fronleichnamsprozession in Hall in Tirol.
    ca. 1960-1970 - Die Inntalautobahn – Dokumentation kurz vor dem Bau der Autobahn.
    ca. 1960-1970 - Für Tirol – die neue Bahnhofshalle in Hall.
    1963 - Tirol im Film: Tag des Jugendrotkreuz in Hall auf dem Oberen Stadtplatz.
    1967 - Das Reimmichlhaus in „Solbad Hall".
    1968 - Leistungsschau der Feuerwehr- Bezirkstag Nr. 72.
    1968 - Präsentation der Fa. Schmidl, Regie: Theo Hörmann.
    1969 - Eröffnung der Landesberufsschule der Optiker.
    1970-1980 - Spectrum Tirol: Kunstschmiedewerkstatt Hall, englisch.
    1972 - Firmenvorstellung Tiroler Metall- & Röhrenwerke, 1977. „Röhren aus Tirol", ein Dokumentarfilm von Theo Hörmann.
    1974 - Die letzte Fahrt der Straßenbahn 4er am 7. Juni, in der Austria Wochenschau

  • Kuriositäten

    Haller Kuriositäten und Eigenheiten

    Das Kreative und Ausgefallene hat in Hall seit jeher Tradition: Ob bei den Wirtsleuten und deren kulinarischen Besonderheiten, bei den geselligen Vereinen und ihren Bräuchen, den Künstlern die Instrumente erbauen oder damit musizieren – erfahren Sie mehr über die verschiedenen Legenden vom Haller Kübel über das Haller Törtchen bis zum Fasserrössl.

    Haller Kübel – eine Geschichte mit vielen Facetten

    Die Bezeichnung „Haller Kübel" vereint Positives, Negatives, Missgeschick und Musikalisches. Erstmals aufgetaucht ist „Haller Kübel", so die Legende, als zu Christi Himmelfahrt in der Kirche die Christus Statue in die Höhe gezogen wurde und zum Schrecken aller Gläubigen der Strick zerriss. Als sich die Haller vom Schrecken erholten, sammelten sie die Teile zusammen und zogen diese mit Hilfe eines Kübels in den „Himmel". Seit dem werden die Haller auch Haller Kübel genannt, für manchen gilt dies als Schimpfwort, für viele aber auch als Zeichen der stolzen Herkunft.
    Viele Jahre verbanden vor allem die Kinder mit dem „Haller Kübel" ein leckeres Dessert-Eis vom Kasenbacher, einst eine Konditorei und heute eine beliebte Eisdiele. Dieses Eis servierten die Konditoren von 1931 bis 1988 in Form eines Vanille-Eises mit Sahne in feinem Silberbecher - garniert mit Ananas-, Pfirsich- und Krokantstücke sowie kandierten Orangenschalen. Musikalisch zum Hit wird die alte Bezeichnung im „Haller Kübel-Marsch" von Franz Posch.

    Von der Nudel bis zum Knödel

    Im Jahr 1889 legt Josef Recheis in Hall in Tirol mit der Gründung der ersten Teigwarenmanufaktur Österreichs den Grundstein für eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Heute werden jeden Tag bis zu 110 Tonnen Spaghetti, Dralli, Penne & Co hergestellt und österreichweit ausgeliefert. Für echte und hochwertige Tiroler Handarbeit steht die Krapfen & Knödelmanufaktur Dengg. Im Sinne der Nachhaltigkeit und der Tradition werden die Zutaten weitestgehend aus der Region bezogen. Bereits seit seiner Gründung 1969 steht das Haller Unternehmen Gaber Backwaren für Konditorqualität. Mit Vanillekipferl, Teegebäck, Vollkorngebäck, Weihnachtsgebäck, Linzergebäck, u.v.m. ist Gaber in den großen Handelsketten vertreten. Die Erfolgsgeschichte der Holly Kaffeesysteme GmbH beginnt 1976 mit einem ersten Heißgetränkeautomaten bei Swarovski-Optik in Absam. Mit Wertlegung auf Regionalität, ausgezeichneter Qualität und perfektem Kaffeegenuss schaffte es Holly zum verlässlichen Partner für öffentliche Einrichtungen, Hotel und Gastronomie im ganzen Land. Den Grundstein für die positive Entwicklung von Milford Tee Austria legte das Unternehmen im Jahr 1975 mit seinem Umzug nach Hall in Tirol. Durch die Verwendung von ausschließlich natürlichen, qualitativ hochwertigen, sonnengereiften Zutaten gelingt es den Geschmacksprofis, außergewöhnliche Teekreationen zu schaffen. Mit einer Jahresproduktion von 2.700 Tonnen zählt Hörtnagl zu den führenden Qualitätsproduzenten in Österreich und ist in Tirol Marktführer in der Erzeugung und Veredelung von hochwertigen Wurst- und Fleischwaren.

    Flaschengeister und Trinkkultur

    Die Zeiten als in Hall gebraut und gebrannt wurde, sind längst vorbei. In der Altstadt haben sich aber Oasen der gepflegten Trinkkultur etabliert – spezialisiert zum einen als Ort des feinen Weines und zum zweiten als eine Bastion des Hochprozentigen. In der weit über die Grenzen bekannte Diana Bar am Oberen Stadtplatz wird diese Tradition mit viel Hingabe gepflegt. Nicht weit entfernt prasselt das Kaminfeuer in der Vinothek Ombra, einem steingemauertem Weinkeller mit feiner Auslese und südlichem Ambiente.

    Rustikales wie im Mittelalter

    Die Vergangenheit begleitet den Besucher in Hall auf Schritt und Tritt. Eine Zeitreise der kulinarischen Art bieten Feste in der Burg Hasegg und die weit hin bekannte Ritterkuchl an. Dort erwartet den Gast eine perfekte Komposition von Speisen und Atmosphäre, ein optisches und akustisches Aufleben der alten Sitten und Gebräuche des Tiroler Ritteradels.

    Kunstvoll zu Gast

    Als Dauerbrenner unter den Wirtshäusern gilt seit Jahrzehnten die „Bretze". Ein Lokal das neben seiner feinen Auswahl an Getränken und Speisen vor allem durch die rund 250 Kunstwerke an den Wänden der Gaststuben besticht. So mancher Künstler verdiente sich hier einst mit einem Bild sein warmes Abendessen. Das Restaurant Gasthaus Goldene Löwe ist neben der Familie Steinmayr untrennbar mit einem Namen verbunden: mit Rudolf Reinhart, dem Metallbildhauer. Seine Kunstwerke prägen das Ambiente des Speiselokals, das sich übrigens einen Stock über der Diana Bar befindet.

    Stimmvolles Instrumentenleben

    Gleich drei längst über Tirols Grenzen bekannte Instrumentenbauer beherbergt die Stadt Hall. Geigen, Gitarren und Harmonikas werden von den Herren Arnold Posch, Hermann Erlacher und Gernot Strassl erzeugt. Den Klängen ihrer Instrumente auf der Spur erwartet den Interessierten ein Ausflug in die verschiedensten Musikrichtungen.

    Seltene Umzüge als Höhepunkte

    Nur je einmal im Jahr und zwar ausnahmsweise am 6. Dezember besucht der Nikolaus die Stadt Hall, denn der Hl. Nikolaus ist der Patron der Stadt. In Hall freuen sich die Kinder daher nicht nur über den Besuch des heiligen Mannes sondern auch über einen schulfreien Tag. Nur knapp zwei Monate später, im Fasching, reitet das Fasserrössl in Hall ein. Mit lautem Getöse, schwarz vom Rauch und Dreck der Arbeit ergreifen die Schmiede und Fasser die „Macht" in Hall und spielen eine Episode aus den Zeiten, als die Handwerkskunst noch Golden war.

  • Kulturstadt

    Kulturstadt der Freigeister

    Die geistige Größe einer Stadt wird erkennbar am Anspruch zur Kultur und deren Darstellung. Die Bürger der Stadt Hall in Tirol bewahren und verwalten ihr kulturelles Erbe – beginnend bei Architektur über Musik, Theater bis zu Volks- und Brauchtum.

    Verbunden durch bunt geschmückte Rundbögen betreten die, ihrer Zunft entsprechend in Tracht gekleideten Tänzer, den Oberen Stadtplatz. Musik begleitet die verschiedenen getanzten Formationen. Anlässlich der 700-Jahr-Feierlichkeiten im Jahr 2003 wurde der Bindertanz erstmals seit fünfzig Jahren in Hall in Tirol wiederaufgeführt. Geehrt werden beim Bindertanz einst wie heute das Gewerbe der Fassbinder aber auch die Ehrengäste, die mit Salz und Brot beschenkt werden.

    Der Bindertanz ist nur ein Beispiel für die Verbundenheit der Haller zu ihrer Tradition und der Kunst. Hall in Tirol gilt und galt seit seiner Gründung als ein Ort der Künste, was sich auf den ersten Blick sichtbar in der Architektur der Stadt widerspiegelt. Kirchen und Burgen belegen die Vergangenheit und durch ihre liebevolle Restaurierung in jüngerer Zeit auch das Heute. Moderne Architektur wie der gläserne Turm des Parkhotels ergänzt den in den dreißiger Jahren geschaffenen Welzenbacherturm. Die wirtschaftliche Potenz bildete durch Jahrhunderte eine wichtige Basis für die kulturelle Entwicklung der Stadt. In allen Epochen wirkten zahlreiche bedeutende Künstler wie Maler, Bildhauer, Musiker oder Dichter, deren Werke überregionale Bedeutung errangen. Diese historische Tradition ist heute noch die Voraussetzung, dass sich die Stadt mit Recht als Kulturstadt bezeichnen darf.

    Zahlreiche international anerkannte Künstler unserer Zeit beweisen dies zu dem. Zu den derzeit bekanntesten Künstlern aus Hall zählen u.a. Hellmut Bruch, Hans Grosch, Hans Weigand, Eva Schlegel, Ernst Friedrich, Heinz Weiler, Franz Pöhacker, Franz Posch, Herbert Haider, Barbara Hundegger und Heinz D. Heisl. Von den bereits verstorbenen Künstlern sind die Maler und Radierer Helmut Rehm und Midi Rehm, Max Weiler, Franz Krautgasser, Peter Willburger sowie die Bildhauer Peter Sellemond, Rudolf Reinhart und Josef Bachlechner d.J. in Erinnerung, ebenso unvergessen ist Kabarettist, Volksschauspieler und Schriftsteller Otto Grünmandl.

    Die Heim- und Spielstätten der heimischen Künstler allein sind meist schon „Kunstwerke". Wie etwa die mittelalterliche Burg Hasegg, wo einst die Tiroler Herrscher zu festlichen Banketten luden und heute Ausstellungen und Theatervorführungen dem Publikum gezeigt werden. Hier, gleich neben dem Münzerturm, befindet sich auch das sehenswerte Münzmuseum. Dies ist jener Ort, der als Prägestätte des Guldiners, dem Urvater des amerikanischen Dollars, in die Geschichte einging. Als besonderer Blickfang präsentiert sich das Salzlager mit seiner großen Säulenhalle, die neben Ausstellungen, für Veranstaltungen von Tanz bis Theater genützt wird. Das Schauspiel zahlreicher heimischer Laiendarsteller erfreut sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit.

    2003 wurde mit den internationalen Literaturtagen Sprachsalz ein jährlicher Fixpunkt für Autoren und Leser geschaffen. Längst zum renommierten Festival etabliert, treffen hier Bestseller-Autoren auf heimische Nachwuchstalente und bei den Lesungen und Diskussionsrunden, auch immer spannende Themen und konträre Meinungen im regen Austausch aufeinander.

    Auch die bildnerischen Künste sind in Hall in Tirol stark vertreten. Das gilt nicht nur für die bereits genannten Künstler, sondern auch für Galerien, wie die Altstadt Galerie Hall, die Galerie Goldener Engl und die Artur Nikodem Gallery. Internationale und heimische Künstler werden hier einem regionalen Publikum präsentiert.

    Zahlreiche Haller Vereine haben sich der Kultur in all ihren Facetten verschrieben. Mit der Stubengesellschaft die 1508 gegründet wurde, hat einer der ältesten Kulturvereine des Landes seinen Sitz in Hall. Das Kulturlabor Stromboli und die Galerie St. Barbara belebten in jüngerer Zeit das kulturelle Leben der Stadt mit großem Erfolg.

  • Stadt der Türme

    Stadt der Türme

    Gegen den Uhrzeigersinn führt die steile Treppe Stufe um Stufe in die Höhe. Nach 192 gezählten Stufen ist der höchste Punkt des Münzerturmes erreicht und dem Besucher bietet sich ein unvergleichlicher Panoramablick auf die mittelalterliche Stadt Hall in Tirol und ihre zahlreichen Türmen.

    Der Münzerturm, das Wahrzeichen von Hall in Tirol, weist eine Höhe von 45 Metern auf. Im Jahre 1490 wurden die Burg Hasegg und ihr Münzerturm zum Schutz der Saline und der alten Salzstraße errichtet. Über dem zylindrischen Baukörper erhebt sich ein zwölfeckiger Aufbau auf zwölf Kragsteinen. Dieser obere Teil springt vor und ermöglicht dadurch eine weite Rundumsicht. Die verschiedenen Türme der Stadt sind schon von weither aus allen Himmelsrichtungen zu erkennen. Ein besonders imposantes Bild bietet sich dem Besucher, der von Süden her über die Innbrücke anreist. Von der Brücke aus in Richtung Nordosten ragen nacheinander mit den Türmen der Burg Hasegg, des Damenstiftes und der Jesuitenkirche gleich drei Baustile – Gotik, Renaissance und Barock – in den Himmel. Dieses einzigartige Panorama ist, dank des in der gesamten Altstadt bestehenden Denkmalschutzes, ungetrübt zu genießen – es fehlen ja die ansonsten allgegenwärtigen Stromleitungen!

    Über allen Gebäuden der Stadt thront der 67 Meter hohe Turm der Pfarrkirche St. Nikolaus, die in der über 700jährigen Stadtgeschichte zahlreiche Umbauten erlebt hat. Sichtbare Zeichen hierfür sind die verschiedenen Baustile von der Gotik bis zum Barock. Im Laufe der Jahrhunderte diente der Kirchturm auch als Stadtturm und beherbergte die Stadtwächter. Unter deren einstiger Kammer rufen bis heute die Glocken zur heiligen Messe. Dieses Geläute sorgt auch dafür, dass vorbeieilende Passanten anhalten, ihren Kopf heben und einen Blick auf den Kirchturm werfen. Aber auch die anderen Haller Kirchen besitzen einen Turm, wie die Franziskanerkirche, die Salvatorkirche, die Heiliggeistkirche, die Heiligkreuzkirche, die Salesianerinnenkirche, die Franziskuskirche und das Josefskirchlein.
    Neben den Kirchtürmen gibt es in der Stadt Hall in Tirol eine Vielzahl an kleineren Türmen – wie etwa den Wengerturm, der einst als Wachturm fungierte, den für die Feuerwache als Aussichtspunkt dienenden Postturm oder die zahlreichen, aus Prestigegründen errichteten Türmchen an Haller Villen. Auch aus wirtschaftlichen Gründen wurden einige Türme erbaut, wie die Rauchmühle, die ehemalige Chemiefabrik oder der Medienturm, ehemals ein Verdampferturm der Saline. Dieser weist eine architektonische Besonderheit auf: Der Verdampferturm wurde 1949 als Stahlskelettbau errichtet.
    Einige der Haller Türme wurden in den vergangenen Jahrhunderten zerstört oder verbaut. Von außen nicht sichtbar verbergen sie Wendeltreppen, kleine Kapellen oder Aussichtspunkte über die Dächer der Stadt. Große Aufmerksamkeit wurde im Jahr 2002 dem Turm, des von Architekt Lois Welzenbacher 1930 entworfenem Parkhotels, zuteil. Dieser wurde vollständig restauriert und erhielt ein modernes Pendant – einen gläsernen nach oben leicht konisch verlaufenden Turm. Damit hielt auch die moderne Architektur Einzug unter die Türme der Stadt.

    Wie sehr die Haller mit ihren Türmen verbunden sind, zeigt sich auch im jährlich im September stattfindenden „Raiffeisen Turmlauf Hall in Tirol". Seit 2005 wird dieses außergewöhnliche Sportfest für Treppenläufer und Feuerwehr-Teams bereits mit großem Erfolg ausgetragen. Dabei gilt es den Medienturm und den gegenüberliegenden Münzerturm, das sind insgesamt 590 Stufen, so schnell als möglich zu überwinden.

  • Haller Altstadt

    Haller Altstadt auf Verjüngungskur

    Die größte Altstadt im Westen Österreichs – so wird der Stadtkern von Hall in Tirol in Reiseführern gerne betitelt. Völlig zu Recht, obwohl bei der bloßen Größenangabe die eigentliche Besonderheit verborgen bleibt. Das Haller Zentrum wird von Tag zu Tag farbenprächtiger und erfreut sich steigender Einwohnerzahlen. Auslöser hierfür war ein österreichweites Vorzeigeprogramm für die Revitalisierung des mittelalterlichen Stadtkerns.

    Rund 2.000 Menschen leben heute im Zentrum von Hall in Tirol, etwa eben so viele verdienen dort ihren Lebensunterhalt. Schon im 13.und 14. Jahrhundert entstanden die Gassen, Straßen, Plätze und Stadtmauern, die die Grundstruktur der Altstadt bis heute prägen. Brände, Erdbeben und steigende Einwohnerzahlen veränderten das Stadtbild über die Jahrhunderte. Im 19. und 20. Jahrhundert verlor die Stadt Hall an wirtschaftlicher Bedeutung und die Altstadt verfiel zunehmend. 1970 begann die damalige Stadtführung gegen die Abwanderung und den Verfall des Stadtzentrums anzukämpfen. Im neu installierten Altstadtausschuss (seit 1972) mit Vertretern aus dem Gemeinderat und dem Stadtbauamt wurden auch Fachleute wie Architekten, Restauratoren, Kunsthistoriker und vor allem auch das Denkmalamt mit einbezogen. Der eigentliche Startschuss für die Revitalisierung der Altstadt erfolgte aber erst 1974, als am Münzerturm eine Konsole abgebrochen war und der schlechte bauliche Zustand der Burg Hasegg unübersehbar wurde. Zug um Zug wurde mit der Sanierung begonnen. In diesem Jahr starteten zahlreiche weitere Fassadenaktionen in der Altstadt, bei denen Hauseigentümer fachlich beraten und finanziell unterstützt wurden.

    Partnerschaft mit Wohnbauträgern

    Ende der 1970er Jahre wurde den Verantwortlichen klar, dass eine vollständige Sanierung der Häuser nur über eine Partnerschaft mit gemeinnützigen Wohnbauträgern möglich sein würde. 1979 wurde daher das erste Haus, Eugenstraße 8, an einen Wohnbauträger verkauft und generalsaniert. Ein Mitspracherecht bei der Vergabe der Wohnungen gehört seit diesem Projekt ebenso zum Prozedere wie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt.

    Im Jahr 2004 ist die so genannte „Fassadenaktion", die in Hall die Fassadensanierung von über 300 Gebäuden im Altstadtbereich ausgelöst hat und zu gleichen Teilen aus Bundes-, Landes- und Gemeindemitteln finanziert wurde, ausgelaufen. Diese dreißig Jahre laufende Fassadenaktion hat ein Investitionsvolumen von knapp sieben Millionen Euro ausgelöst, das fast zur Gänze dem heimischen Handwerk und Gewerbe zu Gute gekommen ist.

    Ein neues gemeinsames Förderungsprogramm für die Innenrestaurierung (Ensemble-Innenrestaurierungs-Förderung) denkmalgeschützter Gebäude stellten 2011 das Bundesdenkmalamt, das Land Tirol und die Stadtgemeinde Hall in Tirol wieder auf. Ziel ist die Unterstützung von denkmalpflegerisch relevanten Maßnahmen im Inneren eines unter Denkmalschutz stehenden Ensemble-Bestandteils. Ebenso stehen Fördermöglichkeiten für Mehrkosten bei Restaurierungsmaßnahmen am äußeren Erscheinungsbild von Objekten welche sich in der Schutzzone nach dem Stadt- und Ortsbildschutzgesetz (SOG)befinden zur Verfügung.

    Preisgekrönte Altstadt

    Als erste Stadt Österreichs erhielt Hall 1984 den Staatspreis für Verdienste um den Denkmalschutz. Weitere Auszeichnungen wie der Europa Nostra Preis und der Preis der Zentralvereinigung der österreichischen Architekten folgten. Für die Menschen, die in einem dieser Altstadtjuwele wohnen oder arbeiten, ist der bewundernde Blick des Besuchers die größte Auszeichnung. Gotische Fresken, Jahrhunderte alte Balkendecken oder kunstvoll geschmiedete Stiegengeländer in einer Wohnung oder einem Büro sind keine Seltenheit. Durch geschickte Kontrastierung aus guter Architektenhand kommen immer mehr gelungene Zeichen unserer Zeit zur Geltung. Mit Respekt vor der gewachsenen Substanz erzeugen diese modernen, architektonischen Ergänzungen eine interessante Spannung die Einwohner und Besucher gleichermaßen fasziniert. Die Zeit der dunklen Gassen und Häuser geht dem Ende zu, obwohl noch einige ehrgeizige Projekte auf ihre Umsetzung warten.

  • Stadtarchäologie

    Stadtarchäologie macht Geschichte greifbar

    Rund dreißig Jahre waren von Nöten, den steinernen Ring um Hall zu schließen. Stein um Stein wurde herangekarrt und in die Mauer eingefügt. 1303 schließlich der Lohn der harten Arbeit – Hall erhielt das Stadtrecht. Die Stadtmauer ist ein Detail der Haller Geschichte, deren Verlauf und Alter durch die seit 1996 betriebene Stadtarchäologie aufgelöst werden konnte.

    Hall in Tirol ist eine der wenigen Städte Österreichs, die über eine eigene Stadtarchäologie verfügen. Sie entstand aus einer Zusammenarbeit von Universität Innsbruck – Institut für Archäologien, Bundesdenkmalamt, Stadt Hall in Tirol und Land Tirol bei Bau- und Bodenuntersuchungen. Als wissenschaftlicher Leiter fungiert seitdem der Archäologe Dr. Alexander Zanesco (Burg Hasegg 6). Der museale und pädagogische Bereich wird von Mag. Alexandra Müller-Krassnitzer betreut. Ein Trägerverein und viele freiwillige Kräfte tragen zum Erfolg dieser Einrichtung bei.

    Der wichtigste Beitrag der Stadtarchäologie liegt in den Bereichen Forschung und Denkmalpflege sowie Vermittlung und Museumspädagogik. Ergebnisse dieser Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sind neue Kenntnisse zur Siedlungs-, Häuser- und Alltagsgeschichte, die auch regelmäßig publiziert werden.

    Als besonders ergiebig stellte sich die Untersuchung im Gasthof „Goldener Engl" heraus. Dort konnte erstmals die Stadtmauer datiert werden – um 1270. In den letzten Jahren gaben verschiedene Grabungen Aufschluss zur Landschaftsgeschichte im Vorfeld der Stadt. Die Saline, die Burg Hasegg und das Stadtspital entstanden auf einer Flussinsel. Der heutige Untere Stadtplatz war damals noch ein fließendes Gewässer.

    Wirtschaftliche und politische Interessen waren Auslöser für die Entstehung der Stadt, wobei die entscheidende Rolle der Salzgewinnung zugeschrieben wird. Hall in Tirol entstand am Schnittpunkt von Salz und Fluss, wo sich Handel und Gewerbe treffen. Die Umsetzung dieses Vorhabens erforderte einige Jahrzehnte und konnte nur mit der Macht der Landesfürsten verwirklicht werden. Hall in Tirol muss in dieser Zeit eine Großbaustelle gewesen sein, datieren doch neben der Stadtmauer auch die Pfarrkirche und zahlreiche Bürgerhäuser in diesen Zeitraum.

    Umfangreiches Fundmaterial erzählt im „Geschichtsbuch des Bodens" vom Alltag der Städter. Vor allem widerstandsfähige Materialien wie Keramik, Stein, Metalle und Glas werden in Bruchstücken durch die Jahrhunderte überliefert. Die Funde geben auch Auskunft über das Alter von Bodenschichten und deren Entstehung. Archäologische Informationen ergänzen sich mit jenen, die aus alten Abbildungen und Schriftquellen gewonnen werden.

    Laufend werden neue Kapitel der Stadtgeschichte geöffnet, wie die Erforschung der prähistorischen Salzgewinnung im Halltal (vor ca. 2600 Jahren), der Haller Glashütte mit vielen wertvollen Glasfunden (1534 – 1635), des spätmittelalterlichen vollständig erhaltenen Beinhauses unter der Josefskapelle, des Anstaltsfriedhofes des Psychiatrischen Krankenhauses aus dem Zweiten Weltkrieg, sowie in Form von Bauforschungen, etwa in der Burg Hasegg oder in Altstadthäusern.

    Eine Herausforderung, die sich durch den Erfolg der Stadtarchäologie stellt, ist die Schaffung von Strukturen etwa für die Bearbeitung, Erfassung und Lagerung der Fundstücke. Die Grabungen fördern auch immer wieder besonders wertvolle Exponate zutage, wovon einige in den Schauräumen der Stadtarchäologie in der Burg Hasegg zu sehen sind.

    Die Stadtarchäologie findet in Hall in Tirol ideale Voraussetzungen – Gründe dafür sind die erstklassige Erhaltung der Altstadt, die einstige Bedeutung der Stadt, welche sich in den gefundenen Exponaten niederschlägt und schließlich das Geschichtsbewusstsein der heutigen Bevölkerung. Nicht zuletzt aus diesen Gründen bewirbt sich Hall in Tirol bei der UNESCO um Anerkennung als Weltkulturerbe.

    Kontakt:
    Verein zur Förderung der Stadtarchäologie und
    Stadtgeschichte in Hall in Tirol
    Burg Hasegg 6
    A-6060 Hall in Tirol
    Tel: 0676/6804344
    office@stadtarchaeologie-hall.at
    www.stadtarchaeologie-hall.at

  • Einkaufsstadt

    Haller Altstadt - Charme und Flair des mittelalterlichen Einkaufzentrums

    Hätten Architekten bei der Planung eines neuen Shoppingcenters völlige Freiheit, dann wäre die Haller Altstadt mit ihrem Branchenmix und den mittelalterlichen Gebäuden wohl eine ideale Vorlage.

    Hall zeichnete sich durch die Geschicke seiner Bewohner über Jahrhunderte als eine der bedeutendsten Handelsstädte Tirols aus. Salz, Silber und andere Güter wurden von Hall aus über den Inn in die ganze Welt versandt. Heute bietet die Altstadt mit ihrer Branchenvielfalt ein Einkaufserlebnis abseits der üblichen Hektik eines Shoppingcenters.

    Rund dreihundert Geschäfte, Dienstleister und Gastronomiebetriebe bilden die Grundlage dafür, dass jeder Einkauf in Hall zu etwas Besonderem wird. Schlendern Sie durch den größten mittelalterlichen Altstadtkern Westösterreichs und „Fensterln" Sie dabei ganz ohne Einkaufszwang. Wundern Sie sich nicht, wenn sich Kunden und Verkäufer nicht nur über die Ware oder das Wetter unterhalten. Denn in Hall ist ein Geschäft nicht nur ein Geschäft, sondern auch ein Treffpunkt der Bevölkerung, wo Gäste herzlich willkommen sind! Ein gemütlicher Kaffee oder ein Platzkonzert zur musikalischen Untermalung beim Einkaufsbummel gehören einfach dazu.

    Einkaufen können Sie aber nicht nur in den Geschäften am Stadtplatz und in den Gassen, die sternförmig von dort in alle Himmelsrichtungen abzweigen. Im Winter in der Adventzeit, oder das ganze Jahr über jeweils samstags am Bauernmarkt, wird das Stadtzentrum zur Einkaufsmeile mit Frischluftgarantie. Von März bis Dezember finden zusätzlich diverse Veranstaltungen und Märkte statt, wie der Ostermarkt, die Lange Einkaufsnacht, der Kunsthandwerksmarkt Weibliche Welt, Italien zu Gast, der Haller Sommermarkt, der Töpfermarkt, das Nightseeing oder der Adventmarkt statt. Damit wird das vielseitige Angebot der Einkaufsstadt erweitert, das vom täglichen Bedarf bis zu Außergewöhnlichem reicht: Kunsthandwerker, die sich noch traditionellen Materialien wie Eisen, Holz oder Glas verschrieben haben, sind ebenso zu finden, wie Musikinstrumentenbauer, deren Geigen, Gitarren oder Harmonikas weltweit von Künstlern geschätzt werden.

    Da die schmalen Gassen einst nur für den fußläufigen Verkehr oder bestenfalls für ein Gespann gedacht waren, ist man in Hall bestrebt, den Pkw-Verkehr in der Altstadt in Grenzen zu halten. Um Ihnen lästiges Parkplatzsuchen zu ersparen, bieten sich zwei Tiefgaragen, eine südlich und eine nördlich des Altstadtzentrums, sowie ein gebührenpflichtiger Parkplatz im Osten an. Die erste Stunde in den Tiefgaragen ist gratis! Nichtmotorisierte können auf ein gut ausgebautes Busliniennetz in die umliegenden Gemeinden zurückgreifen oder die Dienste eines der Haller Taxiunternehmen in Anspruch nehmen.