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Im Bild: Rosengasse Arbesgasse (Foto: Watzek)

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Projektstart „Leerstand hat Zukunft“

Von der fundierten Ersteinschätzung über individuelle Herausforderungen bis zum Potential der Objekte.

Als Ort für das Haller Stadtmarketing-Frühstück mit dem Thema „Leerstand hat Zukunft“ wurde mit dem Haus am Marktanger ein gelungenes Beispiel der Reaktivierung eines Leerstandes gewählt. Mag. Michael Gsaller und sein Team vom Stadtmarketing konnten zum Vortrag vom Projektbüro „U1“ zahlreiche Hauseigentümer, Architekten, Unternehmer und politische VertreterInnen begrüßen. „Das Haus am Marktanger ist in Hall ein Vorzeigeprojekt. Bedauerlicherweise ist es so, dass wir in der Altstadt zwar 2.000 Einwohner und um die 300 Unternehmen beheimatet haben, aber gesprochen wird leider doch meist über die leerstehenden Geschäftsflächen. Allgemein gilt es neue Ideen für Gastronomie, Handel-Mischformen und kulturelle Angebote zu finden.“

Kostenlose Erstberatung als wertvolle Orientierung 
„U1“ ist vom Regionalmanagement Innsbruck-Land im Rahmen eines EU-Projekts zur Leerstandsaktivierung mit den sogenannten Leerstandsberatungen im Bezirk Innsbruck-Land beauftragt. Ziel dieser Initiative ist es, Eigentümer Innen von Leerständen eine kostenlose Erstberatung anzubieten. Dabei erhalten Sie eine fundierte Ersteinschätzung zu den individuellen Herausforderungen und Potentialen ihrer Objekte. Diese dient als wertvolle Orientierung für weitere Schritte und informiert zudem über mögliche Förderungen. Ruth und Norbert Buchauer von „U1“ stellten in ihrem Vortrag Beispiele im Bezirk, aber auch in Hall in Tirol vor. Der Architekt und die Prozessbegleiterin betonten den Wert von zeitgemäßen Adaptierungen, bei der die Nutzung sozialen und wirtschaftlichen Interessen gleichermaßen zugutekommt: „Am Thema Leerstand sind viele Leute dran. Unser Ziel ist es, das Thema in den Fokus zu rücken und den Leuten Möglichkeiten aufzuzeigen.
Was ist möglich bei der Sanierung? Wer unterstützt mich (Architektinnen, Dorferneuerung, Regionalmanagement, HandwerkerInnen, Stadtgemeinde, …)? Welche Fördermöglichkeiten (Land Tirol) gibt es?“

Sichtbares Zeichen zur Orts- und Stadtkernbelebung 
Mit der Initiative „Leerstand.beleben“ wird in Tirol ein sichtbares Zeichen für starke Ortskerne gesetzt. In sieben teilnehmenden Regionen werden im Aktionsmonat April in den Gemeinden Reutte, Imst, Landeck, Hall in Tirol, Schwaz, Hopfgarten im Brixental und Lienz leerstehende Räume und Geschäftsflächen temporär genutzt, um mit Schaufensterausstellungen Perspektiven für die Wiederbelebung von Leerstand aufzuzeigen.


Aktionstage „Leerstand.beleben.“

Offene Tür: Potentialfläche Leerstand: Informationen und Beratungen zum Projekt durch das Projektteam, Plakatausstellung zu gelungenen Umsetzungsbeispielen und Kurzimpuls um 17 Uhr mit Austausch / Fragen in einem Leerstand am Langen Graben in der Haller Altstadt.

Freitag, 17. April von 14 bis 18 Uhr mit Kurzimpuls zu Förderungsmöglichkeiten/Land Tirol

Freitag, 24. April von 14 bis 18 Uhr mit Kurzimpuls zu Beispielen aus der Region/Regionalmanagement Innsbruck-Land

Donnerstag, 30. April, ca. 17 bis 20 Uhr (Abschluss im Rahmen vom Haller Nightseeing)

„Leerstand hat Zukunft“ ist ein gefördertes Projekt (EU, Bund, Land Tirol/Geschäftsstelle Dorferneuerung, Regionalmanagement Innsbruck Land).

 

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Albuin Neuner (Geschäftsführer des Regionalmanagements), Thomas Lampe (Projektleiter Leerstandsmanagement, Agentur fundus), Ruth Buchauer (Prozessbegleiterin Projektbüro „U1“), Diana Ortner (Abteilungsvorständin Bodenordnung Land Tirol) und Norbert Buchauer (Architekt, Projektbüro „U1“). (Foto: Gregor Jenwein)