BesucherInnen ermöglicht dieses innovative, österreichweit einzigartige Veranstaltungsformat, spannende Betriebe in der Region bzw. im Bezirk kennen zu lernen. Gleichzeitigt bietet dieser Tag den heimischen Industrie- und Gewerbebetrieben eine Bühne, um sich zu präsentieren, in einen Austausch zu treten oder auch um neue MitarbeiterInnen anzusprechen.
Bei einer Pressekonferenz in Hall präsentierten VertreterInnen der Unternehmen, des Landes, der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer und vom Stadtmarketing Hall das Erfolgsformat „Offenes Werkstor“, welches die Industrie als Innovations- und Wirtschaftskraft seit zehn Jahren mit den BürgerInnen verbindet. Mag. Michael Gsaller, der Leiter des Stadtmarketings Hall, verspricht für Donnerstag, 11. Juni 2026 wieder interessante Betriebsbesichtigungen: „Faszinierende Unternehmen verschiedener Branchen öffnen ihre Tore und empfangen SchülerInnen, Studierende, Arbeitsplatzsuchende, Berufstätige und Nachbarn. Zu entdecken gibt es beeindruckende Herstellungsprozesse, einzigartige Produkte, bekannte Marken und interessante Arbeitsplätze. Die BesucherInnen erleben bei einer der fünf Touren, jeweils zwei heimische Unternehmen bei interessanten Rundgängen, Präsentationen und Gesprächen vor Ort. Die Bustouren starten und enden in Hall und führen zu Betrieben in Hall, Innsbruck, Volders, Sistrans und Völs.
Die Anmeldung ist ab sofort unter www.offeneswerkstor.at möglich. Anmeldeschluss ist am 3. Mai 2026.
• Tour 1: Tiroler Rohre / Hall AG - Kraftwerk Volders
• Tour 2: GUTMANN / Bäckerei Therese Mölk
• Tour 3: World-Direct eBusiness solutions GmbH/ INNIO Group
• Tour 4: Brenner Basistunnel / Bauwaren CANAL & CO
• Tour 5: ÖBB / Gebrüder Weiss
Innovationsgeist und Lösungen
Für Astrid Mair, Landesrätin für ArbeitnehmerInnen, ist das Offene Werkstor eine wunderbare Gelegenheit, Einblicke in die Vielfalt, Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu gewinnen: „Unsere Betriebe sind mit Entwicklungen wie dem Fachkräftemangel, der Digitalisierung, Energie- und Rohstofffragen sowie dem ökologischen Wandel konfrontiert. Dies verlangt nach Anpassungsfähigkeit, Innovationsgeist und zukunftsorientierten Lösungen. Tirols Unternehmen begegnen diesen Herausforderungen mit Know-how, Verantwortungsbewusstsein und großem Engagement. Das Offene Werkstor macht genau das sichtbar und eröffnet interessierten Menschen wertvolle Einblicke in moderne Arbeitswelten sowie vielfältige Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Ich danke allen teilnehmenden Betrieben für ihre Offenheit und ihren Einsatz. Den BesucherInnen wünsche ich spannende Einblicke, viele neue Perspektiven und interessante Begegnungen!“
Begegnung und Dialog
Di (FH) Mag. Michael Mairhofer, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Tirol (IV Tirol), sieht im Veranstaltungsformat Offenes Werkstor eine gute Gelegenheit zu zeigen, was in den Betrieben alles passiert: „Ich darf zum zehnjährigen Jubiläum gratulieren, eine großartige Erfolgsgeschichte, bei der wir als IV Tirol gerne dabei sind. Wer Industrie verstehen will, muss sie erleben. Wenn Unternehmen ihre Tore öffnen, zeigen sie, was industrielle Wertschöpfung in Tirol konkret bedeutet: qualifizierte Beschäftigung, technologische Stärke und unternehmerische Verantwortung. Das Offene Werkstor schafft Raum für Begegnung und Dialog – zwischen Betrieben und Bevölkerung, zwischen wirtschaftlicher Realität und gesellschaftlichem Interesse. Die IV Tirol unterstützt dieses Dialogformat mit voller Überzeugung. Denn wo Menschen Industrie erleben, entsteht Vertrauen – und ein realistisches Bild davon, was in unseren Werkshallen täglich für den Wohlstand und die Zukunft unseres Landes geleistet wird.“
Wirtschaft erleben
Auch Rebecca Kirchbaumer, Bezirksstellenobfrau Innsbruck-Land der Wirtschaftskammer Tirol gratuliert: „Zehn Jahre sind ein Zeichen, wie gut dieses Format funktioniert, bei der die Wirtschaftskammer Tirol von Anfang an dabei war. Diese Veranstaltung ist eine besondere Gelegenheit. Eine Gelegenheit, Wirtschaft nicht nur von außen zu betrachten, sondern sie dort zu erleben, wo sie tagtäglich stattfindet: nämlich in unseren Betrieben. Das Offene Werkstor macht sichtbar, was sonst oft im Verborgenen bleibt. Es zeigt, mit wie viel Fachwissen, Engagement und Innovationskraft in Tirol gearbeitet wird. Und es zeigt vor allem eines: Hinter jedem Betrieb stehen Menschen, die mit großer Leidenschaft das tun, was sie können. Und an Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, möchte ich die Einladung richten: Nutzen Sie diese Möglichkeit. Schauen Sie genau hin, stellen Sie Fragen und kommen Sie ins Gespräch. Sie werden viele spannende Eindrücke mitnehmen.“
Gegenseitige Wertschätzung
Für Dr. Werner Schiffner, Obmann Tourismusverband Region Hall-Wattens, ergänzen sich Wirtschaft und Tourismus in vielerlei Hinsicht: „Der Tourismus und die Verbände sind die idealen Verbindungen, um Brücken zu bauen, zwischen dem Gast, der Bevölkerung und der Wirtschaft. Mit diesem Brückenschlag versuchen wir eine gegenseitige Wertschätzung herbeizuführen. Gewerbe, Industrie, Dienstleistung und Tourismus brauchen einander, denn eine Region, in der sich ArbeitnehmerInnen wohlfühlen, ist letztlich eine Win-Win-Situation für alle. Die Investition an der Glungezerbahn ist ein gutes Beispiel dafür. Der Tourismusverband Region Hall-Wattens finanziert hier gemeinsam mit den Gemeinden, davon profitieren regionale Unternehmen, aber auch die Bevölkerung als Freizeitangebot. Wir bringen also zusammen, was zusammengehört.“
Echtes Haller Kind
Für Dr. Christian Margreiter, Bürgermeister der Stadt Hall in Tirol, ist das Offene Werkstor ein Zeichen der Transparenz welches auch für die Zusammenarbeit steht: „Zuerst möchte auch ich dem echten Haller Kind zum zehnten Geburtstag gratulieren. Ich würde mir wünschen, dass vieles so toll und gut wächst, wie das Offene Werkstor. Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s der Gemeinde gut. Das gilt nicht nur für Hall, sondern für alle Gemeinden rundum. Wenn ich mir vorstelle, wie wichtig die Wirtschaft für eine Stadt wie Hall ist, dann erschöpft sich das nicht nur in der Kommunalsteuer, ein wesentlicher Punkt, sondern vor allem auch in der Schaffung von Arbeitsplätzen und dem Angebot für die Bevölkerung nicht weit fahren zu müssen, um das tägliche Brot zu verdienen. Das Zusammenarbeiten von Kommune und Wirtschaft ist sehr wichtig. Daher sehe ich es als Verantwortung der Gemeinden an, entsprechend unterstützend zu wirken.“
Einblicke ins Transportwesen
Als Gastgeber der Pressekonferenz fungierte Günter Schmarl, Niederlassungsleiter Gebrüder Weiss, der das Engagement und die Teilnahme am Offenen Werkstor so zusammenfasste: „Unsere Intention dabei zu sein ist es, das Image der Transport- und Logistik in das rechte Licht zu rücken. Ohne geht es nicht! Die BesucherInnen sehen bei uns Außergewöhnliches, wie den TSSU-Terminal – der kombinierte Verkehr mit der Bahn. Sie werden einen guten Einblick in logistische Prozesse erhalten, in die Systemspedition – quasi den täglichen Einkauf, den jeder kennt, oder auch die Automobillogistik mit den Neufahrzeugen des Porsche Konzerns. Zugleich werden wir uns auch als Spedition präsentieren, die sehr viele Lehrlinge ausbildet, die Mitarbeiter der Zukunft.
Premiere für GUTMANN und INNIO Group
Mit seinen rund fünfzig Metern Höhe ist der Pelletspeicher im Westen von Hall in Tirol ein unübersehbares Industriegebäude. Alexander Gutmann, Geschäftsführer der GUTMANN GmbH:
„Wir freuen uns darauf, unseren Pelletspeicher herzuzeigen. Wir wollen nichts verstecken, sondern im Gegenteil gerne präsentieren, was wir in Hall umgesetzt haben. Es wird von der Holzvergaseranlage bis hin zur gesamten Fördertechnologie alles zugänglich sein, auch das oberste Geschoß, von wo man eine gute Aussicht und Fotomöglichkeit auf die umliegenden Betriebe hat.“
„Unser neues Werk ist ein Bekenntnis zu Tirol als Produktionsstandort und ein wichtiger Schritt für unseren Wachstumskurs. Gleichzeitig schaffen wir zusätzliche Arbeitsplätze und bieten Fachkräften attraktive Entwicklungsmöglichkeiten“, betont Martin Mühlbacher, Vice President Operations und Standortleiter der INNIO Group in Jenbach.
Das Offene Werkstor wurde 2016 vom Stadtmarketing Hall in Tirol mit Unterstützung des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol sowie der Industriellenvereinigung ins Leben gerufen.
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GUTMANN, Pelletspeicher, Hall in Tirol
Die Gutmann GmbH ist Westösterreichs größter privater Energielieferant und in den Segmenten Treibstoffe, Heizöl, Pellets, Erdgas, Ökostrom und Festbrennstoffe engagiert. Durch die Überzeugung, dass nur mit einem Mix aller zur Verfügung stehender Energieformen und -technologien ein echter Wandel gelingen kann, wird im Unternehmen seit Jahren ein strategischer Wandel vorangetrieben. Dabei wird an einem möglichst technologieneutralen Weg gearbeitet, indem der Fokus auf kundennahe Produkte gesetzt wird. Alternative Lösungen und stetige Modernisierungen von Produkten und Services stehen im Vordergrund. Die GUTMANN Energiesysteme GmbH ergänzt dieses Portfolio mit maßgeschneiderten, produktneutralen Energielösungen, die sich exakt an den Anforderungen von Kunden orientieren.
Bauwaren CANAL & CO, Hall in Tirol
Bei CANAL & CO dreht sich alles um den Bau! Seit September 2023 freut sich die gesamte Mannschaft mit 47 Mitarbeitern, Sie am neuen Firmenstandort in der Padre-Kino-Straße 4 im Haller Gewerbegebiet begrüßen zu dürfen. Auf 10.000 m2 und im zweistöckigen Baumarkt können die Kunden nun das erweiterte Sortiment erkunden. Baustoffe für den Hoch- und Tiefbau und den Innenausbau bilden das Kernsortiment des traditionellen Baustoffhandels. Aber auch Werkzeuge, Maschinen sowie Eisenwaren, Arbeitsbekleidung und eine Fenster- und Fußbodenausstellung findet man am neuen Firmenstandort.
Bäckerei Therese Mölk, Völs
Die Bäckerei Therese Mölk ist neben der Alpenmetzgerei Teil des Produktionsbetriebes MPREIS Lebensmittelherstellung. Die Verbindung von modernster Technologie und traditionellem Bäckerhandwerk stellt sicher, dass Kund*innen natürliches Brot und Gebäck ohne künstliche Zusatzstoffe genießen können. Rund 150 Mitarbeiter*innen erzeugen in der größten Bäckerei Tirols rund 12.000 Tonnen Brot und Gebäck pro Jahr für alle MPREIS- und BAGUETTE-Filialen.
Brenner Basistunnel, Innsbruck
Mit einer Gesamtlänge von 64 Kilometern entsteht mit dem Brenner Basistunnel, die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt. Der BBT ist ein nahezu flach verlaufender Eisenbahntunnel und wird von den zwei Staaten Österreich und Italien gebaut, mit dem Ziel, den Schwerverkehr zwischen Nord- und Südeuropa von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Das Tunnelbauwerk wird zudem Südtirol und Tirol noch stärker miteinander verbinden.
Gebrüder Weiss, Hall in Tirol
Gebrüder Weiss liefert Waren in die ganze Welt – und das seit mehr als 500 Jahren. Wie wir so lange erfolgreich sein konnten? Mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die es lieben, Dinge in Bewegung zu bringen. Rund 8.600 Beschäftigte geben an 180 Standorten in Europa, Asien, den USA, Australien und Neuseeland jeden Tag ihr Bestes. Sie entwickeln maßgeschneiderte Transport- und Logistiklösungen und gestalten Lieferketten widerstandsfähig und effizient. Unsere Mission: Der langfristige Erfolg unserer Kunden. Bis heute ist Gebrüder Weiss ein unabhängiges Familienunternehmen geblieben und dadurch in der Lage, schnell und flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren. Grenzenlos verlässlich und persönlich engagiert.
Hall AG: Kraftwerk Volders
Die Hall AG ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner für die Versorgung der Stadt Hall und der umliegenden Gemeinden. Als Unternehmen der Stadtgemeinde stellt sie Strom, Wasser, Wärme und Internet bereit und betreibt zudem Parkgaragen, Immobilien sowie Freizeit- und Eventeinrichtungen. Ein zentrales Element der regionalen Energieversorgung ist das Kraftwerk Volders, das 1965 errichtet wurde und das Wasser des Voldertalbaches nutzt. Mit einer Jahresleistung von rund 33,5 Millionen Kilowattstunden versorgt es etwa 10.000 Haushalte und ist das größte Wasserkraftwerk der Hall AG. Zusätzlich leistet die Anlage durch die Bereitstellung von Regelenergie einen wichtigen Beitrag zur Stabilität des regionalen Stromnetzes.
ÖBB, Innsbruck
Die ÖBB sind eines der größten Mobilitäts- und Klimaschutzunternehmen des Landes und bieten mit mehr als 130 unterschiedlichen Berufsbildern eine breite Vielfalt an spannenden Berufsperspektiven. Außerdem ist die Bahn bunt und Vielfalt wird bei den ÖBB großgeschrieben. Denn nur so können wir nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg garantieren. Die ÖBB steht für grünen Strom und eine grüne Zukunft und trägt als eines der größten Klimaschutzunternehmen des Landes eine enorme Verantwortung für Österreich und die Umwelt.
World-Direct eBusiness solutions GmbH, Sistrans
Als erfolgreiches Tochterunternehmen der österreichischen Traditionsmarke A1 entwickelt World Direct seit über 20 Jahren Software und betreibt IT Infrastruktur für die nachhaltige Digitalisierung der Gesellschaft. Dabei wird in einzigartiger Weise die Dynamik eines Startups mit der Sicherheit und Infrastruktur eines Konzerns vereint. Diese starken Rahmenbedingungen und der hochsichere Betrieb in den modernsten Rechenzentren Österreichs ermöglichen es, eine breite Palette an Branchen von Medizin, Energie, Telekommunikation über Finanz, Immobilien und den Öffentlichen Sektor zu bedienen.
Die INNIO Group, Hall in Tirol
Die INNIO Group ist ein führender Anbieter von Energielösungen und Services, der Industrien und Gemeinden schon heute in die Lage versetzt, Energie nachhaltiger zu machen. Mit den Produktmarken Jenbacher und Waukesha sowie der KI-unterstützten digitalen Plattform myplant bietet die INNIO Group innovative Lösungen für die Energieinfrastruktur von Datacentern, die dezentrale Energieerzeugung und Verdichtungsanwendungen. Mit ihren flexiblen, skalierbaren und resilienten Energielösungen und Services unterstützt die INNIO Group ihre Kunden, die Energiewende entlang der Energiewertschöpfungskette voranzutreiben. Sie trägt zu einer zuverlässigen Energieversorgung auch dort bei, wo kein Netz verfügbar ist.
Tiroler Rohre GmbH, Hall in Tirol
Als Europas führender Hersteller für anspruchsvolle Lösungen aus duktilem Gusseisen entwickelt, produziert und vermarktet TRM (Tiroler Rohre GmbH) individuelle Lösungen für den Wassertransport und Spezialtiefbau. TRM-Produkte im Bereich Wasserwirtschaft, Beschneiung, Turbinen und Spezialtiefbau sind zu 100 % recycelbar, kreislauffähig und werden regional produziert. Über 250 Mitarbeiter am Standort Hall tragen mit ihrer langjährigen Erfahrung und Kompetenz wesentlich zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens bei.
Weitere Fotos sind auf Nachfrage beim Stadtmarketing Hall in Tirol beziehbar.