Im Bild: Rosengasse Arbesgasse (Foto: Watzek)
Im Bild:
MEDULLA. MONSTER. MYTHEN
Verena Güntner, Ana Wetherall-Grujić, Jessica Lind
Bildnachweis: Stefan Klüter, Minitta-Kandlbauer, Pamela Russmann
Veranstaltungstermin
Verena Güntner, Ana Wetherall-Grujić, Jessica Lind
Bildnachweis: Stefan Klüter, Minitta-Kandlbauer, Pamela Russmann
Wie Mutterschaft konstruiert, kontrolliert und erlebt wird: Ana Wetherall-Grujić, Verena Güntner, Jessica Lind, Sarah Diehl (Moderation)
Gespräch mit Impulsen im Rahmen der Reihe UNTER UMSTÄNDEN – Feministische Perspektiven auf Mutterschaft von AEP-Arbeitskreis Emazipation und Partnerschaft und Kulturlabor Stromboli
Vier kompetente Frauen sezieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Aspekte, die Mutterschaft derzeit zerfleddert: Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt, Natur und Egoismus und Selbstbestimmung, demografische und biologistische Schreckgespenster, alte Familienkonzepten und neue soziale Strukturen, Geschlechterhierarchien und die Suche nach Liebe und Gemeinschaft.
Ana Wetherall-Grujić zeigt in „Das Baby ist nicht das verdammte Problem“ auf, wie die Gesellschaft Gebärende im Regen stehen lässt und dass irrer Mutterkult keine Lösung ist. Verena Güntner erzählt in ihrem Roman „Medulla“ von drei schwangeren Frauen, die sich der Enge vorgezeichneter Lebensentwürfe widersetzen. Jessica Linds psychologisches Familiendrama „Kleine Monster“ gibt einen subtilen Einblick in die Widersprüchlichkeit von Mutterliebe und in die Abgründe, die in Eltern wie in Kindern schlummern.
Moderiert wird der Abend von Sarah Diehl, die mit ihren Bestsellern „Die Uhr, die nicht tickt“ und „Die Freiheit, allein zu sein“ sowie ihren Seminaren zur Kinderfrage eine starke Stimme für weibliche Selbstbestimmung im deutschsprachigen Raum ist.
Eintrittspreis:
pay as you wish, bar vor Ort
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