Lokalaugenschein Radverkehrskonzept Foto Markus Pichler Lokalaugenschein Radverkehrskonzept (Foto: Markus Pichler)

Hall in Tirol – Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinden im Inntal steigen gerne auf das Fahrrad. In unserer Region, in der es immer wieder größere Höhenunterschiede zu bewältigen gibt, trägt der E-Bike-Boom zudem dazu bei, dass die Menschen auf das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel nicht mehr verzichten wollen.

„Die Investitionen der Gemeinden und des Landes sollen es künftig ermöglichen, den Radverkehrsanteil in den Gemeinden deutlich zu steigern“, informiert Planungsverbands-Obfrau und Bürgermeisterin von Hall, Dr. Eva Maria Posch.

 

Daher sollen für den Alltagsradverkehr attraktive Verbindungen geschaffen werden. Die konkrete Routenplanung hat begonnen, die Ergebnisse werden im Herbst 2018 erwartet.

In den Gemeinden des Planungsverbandes Hall und Umgebung werden 9 Prozent der täglichen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. In Innsbruck sind es 22 Prozent. Das Potenzial für mehr Radwege ist daher groß, vor allem seit der elektrische Antrieb auch in höher gelegenen Siedlungsgebieten das Fahrrad für die Bewohner als Verkehrsmittel attraktiv gemacht hat. Durch die Entwicklung neuer Betriebs- und Gewerbegebiete in der Region werden zudem auch immer mehr Arbeitsplätze mit dem Fahrrad erreichbar.

Da es in den Gemeinden des Planungsverbandes mit Ausnahme des beliebten Inntalradweges kaum attraktive und durchgängige Fahrradrouten gibt, haben sich die Gemeinden zum Ziel gesetzt, innerhalb eines Jahres gemeinsam ein Radverkehrskonzept auszuarbeiten, das kurz- und mittelfristig umsetzbare Radverkehrsmaßnahmen zum Inhalt hat. Ziel ist es, schnelle und sichere Routen zwischen den Gemeinden sowie nach Innsbruck zu schaffen, die ganzjährig befahrbar sind und den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad erleichtern.

Die Gemeinden Absam, Gnadenwald, Mils, Rum, Thaur und Hall arbeiten daher seit März gemeinsam mit der Abteilung Verkehr und Straße des Landes Tirol an geeigneten Radrouten. Der Planungsprozess hat im März begonnen. Federführend wird der Prozess vom Planungsverband Hall und Umgebung organisiert und von Planoptimo Büro Dr. Köll aus Tirol sowie Rosinak & Partner aus Wien begleitet.

Konkrete Routenplanungen

„Bei den Planungen zu Alltagsradrouten geht es vor allem um die Etablierung eines Hauptradwegenetzes mit einer direkten Linienführung ohne Umwege. Die Bürgermeister und Vertreter der Gemeinden haben sich im März zum ersten Mal getroffen, um über die Planungsziele zu diskutieren und um ihre Ideen und Wünsche zu sammeln. Die bisherige Zusammenarbeit ist sehr produktiv“, betont Halls Bürgermeisterin Eva Maria Posch.

Das Planungsteam hat nunmehr einen ersten Entwurf der Radrouten vorgeschlagen, die konkrete Routenplanungen und deren Machbarkeit folgt über den Sommer. Auch das Land ist in die Planungen involviert, nicht zuletzt soll ein Teil der Routen mit Landesförderungen finanziert werden. Der Planungsprozess ist voraussichtlich im Herbst abgeschlossen, konkrete Pilotprojekte werden noch ausgearbeitet und sollen rasch umgesetzt werden.

Rückfragehinweis:
Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch

Stadtamt Hall in Tirol

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0043 / 5223 / 5845-220

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