Taschensonnenuhr in AmulettformFoto Stadtmuseum Taschensonnenuhr in Amulettform (Foto: Stadtmuseum)

Auf die historische grenzüberschreitende Bedeutung des Flusses Inn und seine Bedeutung für die Region möchte die vom historischen Verein Audorf in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck und einer Reihe namhafter Wissenschaftler erarbeitete Wanderausstellung „Töpfe, Truppen, Taschenuhren: Handel und Wandel auf und am Inn (1550 – 1650)“ hinweisen.

Bei dem von dem INTERREG Programm Österreich-Bayern 2014-2020 unterstützten Projekt sind neben den bayerischen Gemeinden Oberaudorf und Neubeuern auch die das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim sowie die Tiroler Städte Kufstein, Schwaz und Hall beteiligt.

 

All diese Orte werden von Mai bis November dieses Jahres für jeweils einige Wochen Schauplatz der Wanderausstellung sein.
Die Ausstellung entführt in die bewegte frühe Neuzeit, als die Bergwerke in Tirol noch einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellten, der Handel auf und am Inn die Bevölkerung von Tirol und Bayern verband und somit beiden Seiten Vorteile brachte. Die Ausstellung behandelt das Handelsnetz und das Warenspektrum, den Währungsraum Tirol und Bayern, die Uferverbauungen, den Alltag der Schiffer und Schopper, gewöhnliche und außergewöhnliche Passagiere, den Bergbau und die Energiekrise der frühen Neuzeit.

Abgerundet wird das Programm durch einige Sonderthemen: die Münzprägung und Glasproduktion in Hall, die Truppentransporte auf dem Inn und die Zeitmessung in der frühen Neuzeit. „ Ohne unsere Partner in Bayern und Tirol hätten wir das nie geschafft!“, so der Kurator Dr. Elias Flatscher (Institut für Archäologien, Universität Innsbruck).

Die Stadt Hall ist der sechste und letzte Standort der Ausstellung. Hall war der Kopfhafen der Innschifffahrt, da von hier aus nur kleinere Schiffe noch ein Stück bergauf fahren konnten. Die wichtigste Einnahmequelle war zweifellos die Haller Saline, die Salz vor allem in das Tiroler Oberland und die Schweiz exportierte. Daneben war aber auch die Haller Münzprägung mit ihrer fortschrittlichen Walzenprägemaschine bedeutend. Thematisiert wird auch die Haller Glashütte, ein Betrieb der in den historischen Quellen durch zahlreiche Importe und Exporte aufscheint und vor wenigen Jahren nahezu vollständig ausgegraben wurde.

Im Stadtmuseum Hall in der Burg Hasegg ist die Wanderausstellung vom 22. Oktober bis 26. November 2017 jeweils Freitag-Sonntag von 14-17 Uhr zu sehen.

 

Die Eröffnung findet bereits am Freitag, 20. Oktober um 17.00 Uhr im Stadtmuseum statt.

 

Weitere Informationen unter:

www.stadtmuseumhall.at

 

 

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