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Im Bild: Oberer Stadtplatz Foto: Watzek

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Burgsommer 2022 - Gerald Votava featuring Walther Soyka & Maria Petrova - „A schenes Lem! Die Nöstlinger-Songs“

Burgsommer 2022 - Gerald Votava featuring Walther Soyka & Maria Petrova - „A schenes Lem! Die Nöstlinger-Songs“

Votava_Nöstlinger1_Credit Christoph Liebentrit

BurgSommer Hall 2022: Eintauchen in eine besondere Welt voller Mythen, Poesie, Weisheit und einzigartiger Klänge

ERNST MOLDEN, URSULA STRAUSS & HERBERT PIXNER beschenken den BurgSommer Hall 2022 exklusiv mit einem einzigartigen Projekt

22. – 25. Juni 2022 / Hofratsgarten der Burg Hasegg

Manche Geschichten nehmen einen guten Ausgang, wenige andere sogar einen wunderbaren. Zu den letzteren zählt die Geschichte jener künstlerischen Freundschaft, die die österreichische Jahrhundert-Autorin Christine Nöstlinger in den letzten Jahren ihres Lebens mit dem Wiener Schauspieler, Songwriter und Musiker Gerald Votava geschlossen hat. Bereits 2012 war Votava Teil der gefeierten Nöstlinger-Produktion Iba de gaunz oamen Leit im Rabenhof-Theater. In Maikäfer, flieg!, der 2016 erschienenen Verfilmung von Nöstlingers Kriegserinnerungen spielte er dann mit ungeheurer Innigkeit den Vater der Dichterin. Man lernte sich kennen, man redete, man kam gut zusammen, wie es in Wien heißt. An einem Punkt überreichte Christine Nöstlinger Votava zwei Dutzend späte Dialektgedichte, ebenso hellsichtige wie pessimistische, ebenso warmherzige wie tieftraurige Lyrik. Votava könne etwas daraus machen, sagte die Dichterin. Nach drei Jahren der intensiven, fast meditativen Arbeit an den Texten liegt nun A schenes Lem! Vor. Ein großartiges, modernes, emotionales Album mit Texten, die aus einer fernen Vergangenheit zu kommen scheinen und doch ein fast prophetisches Wissen um das Schicksal der Menschheit beinhalten. Gerald Votava singt diese Texte mit der unerbittlichen Konzentration; Unterstützung erfährt er durch die zauberhafte Harmonika des großen Walther Soyka. Große Songalben wie A schenes Lem! sind wie Reisen. Hörerin und Hörer müssen sich zum Mitkommen entscheiden. Dafür zahlen sie einen Preis, dafür wird ihnen ein Lohn zuteil.