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Im Bild: Oberer Stadtplatz Foto: Watzek

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Karfreitagsliturgie

Karfreitagsliturgie

Cantori Gregoriani Milano
Zelebrant: P. Dominik Markl SJ

Die Karfreitagsliturgie ist eine der tiefsten Erfahrungen. Am Karfreitag wird in den christlichen Kirchen etwas gepriesen und besungen, was man in unserer Zeit kaum denken möchte, nämlich die Ohnmacht des allmächtigen Todes. Jener Tod Gottes am Kreuz, der qualvolle Tod des Menschensohns, wird genau erzählt und in wunderbarer Harmonie feierlich besungen im ersten, Jahrhunderte alten lateinischen Gesang der Kirche: Alles Heil für die Welt geht von ihm aus – vom Kreuz, dem Ort schlimmsten Endes. Immer wieder singen wir „O crux, ave“ – sei gegrüßt, Kreuz – und in langer Klage über sein Leid fragt Christus selbst „Popule meus, quid feci tibi? Aut in quo contristavi te? Responde mihi. / O du mein Volk, was tat ich dir? Betrübt ich dich? Antworte mir!“