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Im Bild: Oberer Stadtplatz Foto: Watzek

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Kraftorte in der Region Hall-Wattens: Besondere Plätze am Berg und im Tal

Entschleunigung finden und bewusst innehalten: An den Kraftorten der Region Hall-Wattens schöpft man neue Lebensenergie und finden Abstand vom hektischen Alltag. Einige der Orte sind versteckt und unvermutet, manche zeigen sich offensichtlich, andere wiederum sind echte Geheimtipps. Eines aber haben sie gemeinsam: Sie alle schaffen einen spürbaren Kontrast zum Alltag.

Wandern ist das beste Aktivprogramm zur mentalen Entschleunigung. Noch erfolgreicher wirkt die Rekonvaleszenz am Berg, wenn die Wanderung zu einem Kraftort führt. Von diesen Kraftorten geht eine besondere Magie aus – sie spenden neue Energie, wirken beruhigend und ausgleichend und helfen, sich neu zu finden. Die Tiroler Ferienregion Hall-Wattens, bei Outdoorfreunden wegen ihrer einmaligen Naturlandschaft sehr beliebt, bietet eine Vielzahl dieser außergewöhnlich magischen Plätze, die einfach zu Fuß erreichbar sind und darüber hinaus inspirierend und entspannend zugleich wirken.

Kraftort St. Martin in Gnadenwald: Steinlabyrinth, Besinnungsweg, Tiroler Jakobsweg
Das Kloster St. Martin in Gnadenwald ist ein einzigartiger Kraftort, dessen magische Ausstrahlung dem Wanderer schon von Weitem bewusst wird. Hier findet er die ersehnte Erholung für seinen müden Geist und erschöpften Körper. Das kretische oder klassische Steinlabyrinth, das auf dem Grundstück des Klosters zu finden ist, versteht sich auch als Symbol des menschlichen Lebenswegs. Welcher Weg führt zum Ziel, befinde ich mich womöglich in einer Sackgasse oder ist der Umweg vielleicht doch der richtige Weg? Möglicherweise liefert der Weg durch das Gang-Wirrwarr im Klostergarten doch eine Antwort bei der drängenden Suche nach dem Sinn. Spirituell und anregend: Der Besinnungsweg, der hier bei St. Martin seinen Ursprung hat, orientiert sich mit seinen neun Stationen an den Worten der "Seligpreisungen" Jesu. Sie lassen den Wanderer aufmerksam werden und innehalten. Der Besinnungsweg ist gleichzeitig auch Teil des bekannten Tiroler Jakobsweges, dem uralten Pilgerweg zum vermeintlichen Grab des Hl. Jakobus des Älteren in Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens.

Kraftort Zirbenweg: Olfaktorische Sinnes-Wanderung
Wer durch die reizvolle Berglandschaft der Region Hall-Wattens wandert, begegnet ihr auf Tritt und Schritt: die Zirbe. Ihr Holz duftet angenehm und langanhaltend, wirkt anregend und inspirierend. Genau aus diesen Gründen war und ist sie für die Bewohner des Alpenraums ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Alltags und findet Anwendung bei der Einrichtung von urigen Stuben, aber auch in Kissen, Dufthölzern oder im Schnaps. Wer auf eine olfaktorische Sinn-Wanderung gehen möchte, sollte den Kraftort „Zirbenweg am Glungezer“ wählen. Er führt durch einen der größten Zirbenbestände Europas und auch vorbei an der ältesten Zirbe Tirols. Sie ist schon stattliche 750 Jahre alt und wurde 1926 als Naturdenkmal ausgezeichnet. Lohnenswert ist die Tour besonders im Frühsommer: Nachdem die letzten Schneefelder endgültig den Rückzug angetreten haben, erblüht die Landschaft am Zirbenweg langsam zu neuem Leben. Die Almrosen, die in allen möglichen Rot- und Rosatönen leuchten, sind ein tolles Naturschauspiel, das jährlich viele Besucher begeistert.

Kraftort Tuxer Alpen: Die Magie des Kristalls
Kristallen und Steinen wird eine heilende und inspirierende Energie nachgesagt. Ob aus Salz oder aus Quarz: Hier, im Inntal, dem Naturpark Karwendel und der Wanderregion Glungezer, funkeln der Halltaler Salzkristall und der Lizumer – Tuxer Bergkristall und bergen zahlreiche Geheimnisse und magische Momente. Auf den Tuxer Bergkristall stoßen kraftsuchende Urlauber entweder am Kraftort „Lizumer Zirbenweg“ oder wenn sie sich auf eine Wanderung vom Volderwildbad zur malerischen Largozalm begeben. Landschaft und Erlebnis stehen bei dieser gut zweieinhalbstündigen; moderaten Tour im Vordergrund. Der Ausblick über das Inntal begeistert und lässt den Wanderer innehalten und den Augenblick genießen.

Kraftort: Mölssee in der Wattener Lizum
Am schönsten ist der Besuch des Bergsees im Zuge einer Rundwanderung. Je nach Jahreszeit empfängt ein roter Teppich blühender Almrosen die Bergsteiger in der Wattener Lizum. Diese Rundwanderung bietet neben den beiden zu durchwandernden Tälern (Mölstal und Wattental), mit der urigen Lizumer Hütte auch einen Ort des kulinarischen Genusses. Der Mölssee wird nie wärmer als 16 Grad Celsius. Der Gebirgssee zeichnet sich durch seine Trinkwasserqualität aus und dank des kristallklaren Wassers finden hier zahlreiche Karpfen- und Forellenarten ihr zu Hause. Viele Mythen ranken sich darum, wie die Fische in den See gelangt sind – ob auf natürlichem Wege oder ob sie dort eingesetzt wurden.

Weitere Informationen zu den Kraftorten in der Region Hall-Wattens unter https://www.hall-wattens.at/de/kraftorte.html

 

Kraftorte in der Region Hall-Wattens: Besondere Plätze am Berg und im Tal (Foto: Region Hall-Wattens)