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Im Bild: Oberer Stadtplatz Foto: Watzek

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Sockelgestaltung als Therapie

Die neue Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Hall in Tirol soll als Haus für die Jugend von außen deutlich erkennbar sein – keine Spitalsatmosphäre, sondern einen Wohlfühlcharakter besitzen. Aus dieser Überlegung ist von Anfang an die Idee entstanden, das klar strukturierte Gebäude mit einem bunten Sockel zu versehen, der nicht nur optisch wirkt, sondern auch therapeutische Verwendung finden kann.

Das Gartengeschoß (UG) wurde mit dunklen Betonplatten verkleidet, die von Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Rahmen von Workshops und unter der Leitung von Künstlern und den Kunsttherapeutinnen Barbara Oberhofer und Dr. Daria Daniaux, selbst bemalt werden. Die Mitarbeit an der Gestaltung fördert die Verbindung zum Gebäude, speziell bei längerem Aufenthalt. Die Kunst- und Architekturschule bilding von Monika Abendstein konnte als idealer Partner gewonnen werden und vermittelte uns mit Gerhard Diem und Maurizio Bonato zwei bekannte Künstler für die oben genannten Workshops. Die Workshops haben im Sommer 2018 begonnen und wurden im Herbst 2019 beendet. Von der Klinikleitung wurde dieses Pilotprojekt sehr begrüßt und als interessanter wissenschaftlicher Beitrag gesehen. Die Kunst am Bau gewinnt hier an therapeutischer Bedeutung und hat nicht nur gestalterischen Charakter.

Die neue Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie - Sockelgestaltung/Präsentation

Präsentation der Sockelgestaltung. Foto: tirol kliniken/Seiwald

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall in Tirol ist nun als Haus für die Jugend von außen deutlich erkennbar.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall in Tirol ist nun als Haus für die Jugend von außen deutlich erkennbar. Foto: tirol kliniken/Seiwald