• Haus am Milser Tor
  • Münzturm
  • Parkhotel
  • Stiftsplatz
  • Stiftsplatz bei Schneefall
  • Oberer Stadtplatz im Schnee
 

Kulturstadt

Die geistige Größe einer Stadt wird erkennbar am Anspruch zur Kultur und deren Darstellung. Die Bürger der Stadt Hall in Tirol bewahren und verwalten ihr kulturelles Erbe – beginnend bei Architektur über Musik, Theater bis zu Volks- und Brauchtum.

Verbunden durch bunt geschmückte Rundbögen betreten die, ihrer Zunft entsprechend in Tracht gekleideten Tänzer, den Oberen Stadtplatz. Musik begleitet die verschiedenen getanzten Formationen. Anlässlich der 700-Jahr-Feierlichkeiten im Jahr 2003 wurde der Bindertanz erstmals seit fünfzig Jahren in Hall in Tirol wiederaufgeführt. Geehrt werden beim Bindertanz einst wie heute das Gewerbe der Fassbinder aber auch die Ehrengäste, die mit Salz und Brot beschenkt werden.

Der Bindertanz ist nur ein Beispiel für die Verbundenheit der Haller zu ihrer Tradition und der Kunst. Hall in Tirol gilt und galt seit seiner Gründung als ein Ort der Künste, was sich auf den ersten Blick sichtbar in der Architektur der Stadt widerspiegelt. Kirchen und Burgen belegen die Vergangenheit und durch ihre liebevolle Restaurierung in jüngerer Zeit auch das Heute. Moderne Architektur wie der gläserne Turm des Parkhotels ergänzt den in den dreißiger Jahren geschaffenen Welzenbacherturm. Die wirtschaftliche Potenz bildete durch Jahrhunderte eine wichtige Basis für die kulturelle Entwicklung der Stadt. In allen Epochen wirkten zahlreiche bedeutende Künstler wie Maler, Bildhauer, Musiker oder Dichter, deren Werke überregionale Bedeutung errangen. Diese historische Tradition ist heute noch die Voraussetzung, dass sich die Stadt mit Recht als Kulturstadt bezeichnen darf.

Zahlreiche international anerkannte Künstler unserer Zeit beweisen dies zu dem. Zu den derzeit bekanntesten Künstlern aus Hall zählen u.a. Hellmut Bruch, Hans Grosch, Hans Weigand, Eva Schlegel, Ernst Friedrich, Heinz Weiler, Franz Pöhacker, Franz Posch, Herbert Haider, Barbara Hundegger und Heinz D. Heisl. Von den bereits verstorbenen Künstlern sind die Maler und Radierer Helmut Rehm und Midi Rehm, Max Weiler, Franz Krautgasser, Peter Willburger sowie die Bildhauer Peter Sellemond, Rudolf Reinhart und Josef Bachlechner d.J. in Erinnerung, ebenso unvergessen ist Kabarettist, Volksschauspieler und Schriftsteller Otto Grünmandl.

Die Heim- und Spielstätten der heimischen Künstler allein sind meist schon „Kunstwerke". Wie etwa die mittelalterliche Burg Hasegg, wo einst die Tiroler Herrscher zu festlichen Banketten luden und heute Ausstellungen und Theatervorführungen dem Publikum gezeigt werden. Hier, gleich neben dem Münzerturm, befindet sich auch das sehenswerte Münzmuseum. Dies ist jener Ort, der als Prägestätte des Guldiners, dem Urvater des amerikanischen Dollars, in die Geschichte einging. Als besonderer Blickfang präsentiert sich das Salzlager mit seiner großen Säulenhalle, die neben Ausstellungen, für Veranstaltungen von Tanz bis Theater genützt wird. Das Schauspiel zahlreicher heimischer Laiendarsteller erfreut sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit.

2003 wurde mit den internationalen Literaturtagen Sprachsalz ein jährlicher Fixpunkt für Autoren und Leser geschaffen. Längst zum renommierten Festival etabliert, treffen hier Bestseller-Autoren auf heimische Nachwuchstalente und bei den Lesungen und Diskussionsrunden, auch immer spannende Themen und konträre Meinungen im regen Austausch aufeinander.

Auch die bildnerischen Künste sind in Hall in Tirol stark vertreten. Das gilt nicht nur für die bereits genannten Künstler, sondern auch für Galerien, wie die Altstadt Galerie Hall, die Galerie Goldener Engl und die Artur Nikodem Gallery. Internationale und heimische Künstler werden hier einem regionalen Publikum präsentiert.

Zahlreiche Haller Vereine haben sich der Kultur in all ihren Facetten verschrieben. Mit der Stubengesellschaft die 1508 gegründet wurde, hat einer der ältesten Kulturvereine des Landes seinen Sitz in Hall. Das Kulturlabor Stromboli und die Galerie St. Barbara belebten in jüngerer Zeit das kulturelle Leben der Stadt mit großem Erfolg.

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