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Wirtschaftsstandort Hall in Tirol
Wirtschaftsstandort Hall in Tirol

Die Stadt Hall in Tirol bietet durch ihre Lage im Zentrum Tirols und dem größten Altstadtkern Westösterreichs der Wirtschaft besondere Voraussetzungen und Möglichkeiten. Über 800 Betriebsstätten von Kleinunternehmen bis zu internationalen Marktführern zeugen von einer gesunden Mischung. Mit der Eröffnung der Privatuniversität UMIT und der neuen Niederlassung der Spedition Gebrüder Weiss wird der Wirtschaftsraum um ein erfolgreiches Kapitel bereichert.

Die Altstadt, das Herz von Hall, ist im Gegensatz zu vielen anderen Ortskernen in Österreich ein Beispiel eines gesunden Wirtschaftsraumes auf kleinem Raum. Rund 2.000 Einwohner stehen dort heute 330 Betriebsstätten gegenüber – so vielen wie nie zuvor. Während sich durch die vorgegebenen Größenordnungen der Räumlichkeiten hier zumeist Klein- bis Mittelständische Unternehmen angesiedelt haben, sind an der Peripherie Betriebe aller Größen vorzufinden.

In Hall sind derzeit rund 8.000 Menschen beschäftigt – über 12.450 (Stand Mai 2008) Menschen leben mit Hauptwohnsitz in Hall in Tirol. Rund 2.700 pendeln davon zu ihrem Arbeitsplatz auswärts, 5.300 pendeln nach Hall. Mit rund tausend Mitarbeitern ist das Bauunternehmen Fröschl der größte private Arbeitgeber, gefolgt von den Tiroler Röhren- und Metallwerken mit 450 Beschäftigten. Zu den personalintensivsten Unternehmen von Hall zählen außerdem Felder Holzbearbeitungsmaschinen (300), Post AG (250), Hörtnagl (210), Dinkhauser Kartonagen (185) und Retterwerk Hall (180). Auf den weiteren Plätzen folgen Wo&Wo Sonnenlicht Design (125), Milford Tee Austria (125), Isosport Hall (100), Recheis Teigwaren (100) und Ferrero Österreich (90).

Die öffentliche Hand gehört ebenfalls zu den größten Arbeitgebern Halls.
Neben der Stadtverwaltung (44) im Rathaus kümmern sich die städtischen Einrichtungen Bauhof und Gärtnerei (34), Kindergärten und Schulen (136), die Wohn- und Pflegeheime (128) und die Stadtwerke Hall in Tirol GmbH (125) um wichtige öffentliche Aufgaben.
Große wirtschaftliche Bedeutung als Arbeitgeber haben auch das Allgemeine öffentliche Krankenhaus Hall in Tirol (480) als Bezirkskrankenhaus, das Psychiatrische Krankenhaus des Landes Tirol (370) und die Landes-Pflegeklinik Tirol (125).

Für jedes einzelne Unternehmen und für den gesamten Wirtschaftsstandort unentbehrlich ist eine funktionierende Infrastruktur, die in Hall ideale Voraussetzungen bietet. Verkehrstechnisch ist Hall mittels zweier Autobahnabfahrten, einem Personen- und Güterbahnhof sowie mehreren Buslinien bestmöglich erreichbar. Touristisch gesehen wartet Hall mit einer Fülle an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen auf, sowie den nötigen Unterbringungsmöglichkeiten vom 4-Sterne-Hotel bis zum Campingplatz.
Als Bezirkshauptstadt stellt Hall zwar nicht den Sitz der Bezirkshauptmannschaft, dieser befindet sich in Innsbruck, wohl aber den des Bezirksgerichtes und des Bezirksforstamtes.